Generation “15 Vereine”

Generation 15 Vereine
Generation 15 Vereine
Generation 15 Vereine

Generation 15 Vereine

“Mein Sohn ist Montags 16 – 17 Uhr beim Boxen. Ab 18 Uhr geht er dann zum Tennis, Dienstag hat er Fußball, Mittwoch spielt er Handball und danach Judo, Donnerstag geht er Schlittschuhlaufen und Freitags hat er Turnen. Samstag dann Fußballspiele, Handballspiele und und und…”

Elternteil XYZ..

Kennt ihr solche Eltern auch? An sich finde ich sowas ja nicht schlimm. Sport ist gut für die Kinder. Auch viele verschiedene Sportarten und somit Bewegungsmuster kennen lernen. Alles schön und gut, aber manche übertreiben da komplett. Phasenweise wirkt es so als wollten sie gar nicht Ihre Kinder sehen, ja immer schnell zum Sport weg bringen.

Wie kam ich auf das Thema Generation 15 Vereine?

Wieso ich heute auf dieses komme fragt ihr euch und was das mit Personal Training zu tun hat? Ganz einfach viele meiner “Kollegen” weltweilt denen ich folge beschäftigen sich in den letzten Tagen mit dem Thema. Und einige haben gute Anregungen gegeben und hatte eine gute Meinung. Andere haben sich nur ein Aspekt rausgesucht und dann los gelegt alles schlecht zu reden.

Aber wie so oft im Leben hat vieles ZWEI Seiten. Und diese Generation 15 Vereine wie ich sie mal benannt habe und dem Kind einen Namen zu geben hat defintiv auch seine guten Seiten. Sport und viele unterschiedliche Bewegungen sind nun mal für später richtig und wichtig. Die würden so manches Leiden im Alter gar nicht erst aufkommen lassen. Und so müsste man sich, nicht erst FIT machen wollen, wenn es fast schon zu spät ist. Wie ihr seht das Thema streift das Dasein des Personal Trainers schon.

Um mich da mal dem Großteil meiner Kollegen anzuschließen. Ja man sollte nicht unbedingt seinem Kind 10.000 Sportarten und Hobbies zumuten, sondern es vielleicht auf zwei maximal vier konzentrieren. Dann hat das Kind immer noch die Möglichkeit sich zu probieren und genug Erfahrungen in verschiedenen Gebieten zu sammeln.

Was aber meine Kollegen nicht erwähnt haben und was mich extrem stört an vielen solcher Eltern und der ganzen Entwicklung:

Genau DIE Eltern, die Ihre Kinder zu 3000 verschiedenen Sportarten schicken, haben in der frühen Kindheit Ihren Kindern Verboten zu Klettern, Verboten im Haus zu spielen, Verboten im Garten zu spielen und wenn man mal spazieren geht, dann soll Kind sich ja nirgends an Bäume hangeln und ja nicht irgendwie sich austoben.

Ich weiß es ist unheimlich schwer und die Zeiten haben sich geändert. Ich selber stamme noch aus der “Generation Wald” sag ich mal. Also bei mir lief das früher zu Hause so ab. Aufgestanden was gegessen und dann so “Ja Mama ich bin dann mal 2h im Wald spielen und so..” und dann kam man dann Abends im dunkeln nach Hause und hat in der Zwischenzeit im Wald stundenlang gespielt. Sich an Bäumen ausgetobt, sich gegenseitig mit Ästen bewaffnet und “Schwertkämpfe” ausgetragen oder mal eben so nebenbei ein Baumhaus gebaut wie McGyver also bisschen Holz mit den Händen klein gehackt, ein Kaugummi dran ZACK steht das Haus.

Kinder machen von ganz alleine Sport – wenn man Sie lässt!

Spaß beiseite. Wir hatten schon Werkzeuge dann 😀 Ich kann es auch verstehen, dass viele nicht unbedingt Wald oder Garten haben und die (Ver) Mieter oft sagen “WENN ICH IHR KIND HÖRE SCHMEISS ICH SIE AUS DEM HAUS” in der Hinsicht hat sich die Zeit leider etwas negativer gewandelt, aber wenn wer mal ehrlich sind. Auch für die Genaration 15 Vereine – finden sich Orte, Zeit und Gelegenheiten, dass man Kindern schon früh die Bewegung gibt die sie brauchen (Spielplätze etc..) Denn es ist wichtig, dass man Kinder auch mal spielen und experimentieren lässt. Als Kind haben wir OHNE ES ZU WISSEN Stundenlang Squats gemacht. Weil das der natürliche Bewegungsdrang war. Bis dann Menschen sagten NEIN DU darfst hier nicht spielen. Und jetzt nutz doch mal den Stuhl die Haltung die du hast ist nicht gesund…

DAS KANN DOCH NICHT GESUND SEIN HAB ICH MAL GEHÖRT…

Auch heutzutage sind viele dabei Unwahrheiten zu verbreiten und gefährliches Halbwissen weiter zu erzählen. NEIN SQUATS sind nicht gefährlich davon stirbt man in der Regel nicht. NEIN sich einfach so an einen Ast zu hängen oder an ein Geländer ist auch nicht schädlich ganz im Gegenteil, wir sollten alle viel mehr HÄNGEN bevor wir nicht mehr hängen, sondern nur noch liegen (unter der Erde und so. Wisster Bescheid) können.

Warum war damals immer diese Diskussion mit den “schwere Rucksäcke können Kinder nicht mehr tragen”? Ganz einfach, weil der Generation 15 Vereine eben dieses Spielen im Wald oder sonst wo fehlt. Weil bei diesem Ich bin Kind ich mache jetzt einfach mal damals – ohne das wir es wussten – ein gutes Ganzkörperworkout war und unsere Körper demzufolge auch schon mal mit Belastungen klar kam. Heutzutage dürfen die Kinder ja gar nichts mehr und demzufolge wissen die Körper oftmals nicht was Belastung eigentlich ist. Also tut was für euch und die nächste Generation und teilt den Artikel gerne wenn ihr genauso denkt wie ich oder euch ein paar Anregungen holen konntet.

Ansonsten verlinkt unter Instagram – Twitter – Facebook und dem ganzen Kram gerne andere, damit wir vielleicht wieder wegkommen von der Generation 15 Vereine!

Viele Grüße und bis nächste Woche zum neuen Artikel (gerne auch hier Kommentare schreiben und den Link weitergeben) Und wenn du dazu keine Lust hast – schau mal hier!

Euer Marcel Hanke – Personal Trainer (Sei auch du clever und smart und werde einfach FIT!)

Mal keine Lust?

Lust und Motivation

Heute ist der große Tag. Zumindest für mich. Aber darum soll es jetzt erst einmal nicht gehen. Es ist wieder Montag und somit auch Zeit für ein neues Thema. Da noch keine Wünsche kamen, schreibe ich mal weiter fleißig nach meinem Belieben. Thema heute ist “Was kann man machen, wenn man mal keine Lust hat? Wie kann man es vielleicht auch vermeiden zu oft in solchen Situationen zu kommen?”

Wie so oft bei meinen Themen (wie zb. hier beim Thema MUSKELAUFBAU ) und in Sachen Menschen bleibt der Satz “Jeder ist anders, bei dem einem wirken die Sachen bei dem anderen nicht” aber man kann einiges tun um dem entgegen zu wirken.

Lust / Motivation & der häufigste Fehler

Der häufigste “Fehler” wieso viele Fitnessbegeisterte Ihre Lust am Fitnesssport verlieren, ist schon die falsche Zielsetzung. Entweder sind die Ziele zu unrealistisch für die Zeit oder die Leute wissen gar nicht was das für ein Ziel ist, weil ein Kumpel Ihnen das nahe gelegt hat. Oder am schlimmsten sie haben erst gar keine Ziele.

Ziele sind aber wichtig um uns zu motivieren etwas zu tun. Um am Ball zu bleiben, auch wenn es schwer wird und schwer ist. Im idealfall setzt man sich mindestens ein REALISTISCHES kurzfristige Ziel. Ein paar die auf mittellanger Zeit zu erreichen sind und ein übergeordnetes langes Ziel. Hat man sich damit beschäftigt und entsprechend aufgestellt sollte man sich natürlich auch immer auf die Ziele kontrollieren und bei erreichen direkt neue kurzfristige setzen. So das man immer etwas hat für das man hart arbeiten möchte. Daher ist dass der Teil, den viele vergessen. Was will ich eigentlich erreichen? Das können Gewichtsabnahmen, bestimmte Gewichte die man stemmen möchte, bestimmte Übungen die man erreichen will oder eben eine bestimmte Figur oder Fitness erreichen. Da sind keine Grenzen gesetzt.

Gib Ausreden keine Chance

Je nach Beruf kann es eine Überlegung Wert sein, das Training auf die frühen Morgenstunden zu legen. Ja das klingt am Anfang seltsam. Morgens da ist man doch noch so müde und allgemein wollen wir doch alle am liebsten im Bett bleiben. Aber unser Körper gewöhnt sich schnell daran. Ein bisschen Mobility vor dem Warm-Up dann vernünftig warm machen und zum Schluss “GIB IHM!” 😀 Euer Körper gewöhnt sich wie gesagt schnell daran und wenn Ihr die Tipps zur Regeneration beherzigt habt ihr nach dem frühen Workout sogar auf Arbeit mehr Power als an “normalen Tagen”. Aber wieso das ganze besser vor der Arbeit gemacht werden sollte? Wie oft hast du dir schon vorgenommen “Nach der Arbeit heute mache ich Sport!” hattest dann auf der Arbeit mehr Stress als erwartest und sagt Abends dann “Naja morgen nach der Arbeit mach ich Sport heute bin ich zu kaputt…” und wie viele Tage / Wochen / Monate später ist es denn geworden?

Also sei clever. Sei smart und verlege das Training dahin wo du weniger Ausreden finden kannst. Wo dein Schweinehund der auf sowas wartet nicht die Chance hat zu agieren.

Belohn dich selber

Zu guter Letzt solltest du dich selbst auch belohnen. Schließelich ist es wirklich harte Arbeit die wir uns da meistens freiwillig antun. Also belohn dich. Mich leckerem Essen (das dein Ziel nicht im Wege steht) oder wenn doch dann eben beim nächsten Tag doppelt so viel Gas beim Training.

It doesn’t have to be fun – to be fun!

Da wären wir am Schlusspunkt der gleichzeitig auch mit Punkt 1 einhergeht. Faslche Zielsetzung. Fitnesssport und allgemein Fitness MUSS nicht immer Spaß machen. Ich muss nicht immer Spaß beim Training haben. Wer das glaubt, hält natürlich nicht lange durch. Denn Training macht nicht immer Spaß. Jeder hat mal Tage an denen selbst sein liebstes Hobbie keinen Spaß macht. Tage an denen Übungen kommen, die man gar nicht mag. Aber wenn man sich dadurch kämpft für eben ZIELE die man hat, dann kann einen fast nichts stoppen und man kann regelmäßig Sport treiben ohne die Lust daran zu verlieren!


Dir nun viel Spaß beim trainieren und bis nächsten Montag! Wenn du Fragen oder ein Wunschthema hast, schreibe gerne hier einen Kommentar, oder auf den Social Media Kanälen ruhig eine Nachricht egal, wo du diesen Beitrag hier aufgeschnappt hast.

Dein Marcel Hanke – Personal Trainer

Verletzungen

Verletzung - Marcel Hanke Personal Trainer

Wieder mal Montag. Wieder mal Zeit für ein neues Thema. Und irgendwie kam mir das Thema Verletzungen in den Sinn. Letzte Woche schrieb ich noch über das Thema Muskelaufbau und was dafür nötig ist – heute widme ich mich dem Thema. Verletzt und nun?

Ich selber war jetzt schon das ein oder andere mal verletzt. Oft durch den Sport, aber auch schon mal im normalem Alltag gab es die eine oder andere Verletzung. Bis ich 23 Jahre war, war meine schlimmste Verletzung gefühlt Nasenbluten oder der böse Schrank der einem Nachts nicht bescheid sagt, dass er dort steht. Dann kam mit einem Kreuzbandriss die erste schlimmere Verletzung und durch meine Unerfahrenheit und Druck von außen, hab ich zu früh wieder mit dem Sport angefangen und so meinem Körper nie die Möglichkeit gegeben wirklich auszuheilen. Es dauerte nicht lang, bis ich mich das nächste mal wieder verletzte. Wieder am Knöchel.

Verletzung - Marcel Hanke Personal Trainer
Verletzung

Daher kann ich folgendes schon mal sagen. Glaub mir ich weiß, wie es ist verletzt zu sein. Und ich weiß auch wie es ist sich wieder Fit zu machen. Und das stolze Gefühl nach der Heilung wieder voll mitwirken zu können. Einfach grandios. All die Stunden Schweiß und Blut, die man aufwandte um wieder Fit zu werden – für die Arbeit, für das Hobbie oder einfach für den Alltag. Es gibt zahlreiche Verletzungen, daher halte ich das ganze hier noch allgemein. Aber für jede Verletzung kann ich dir die ZWEI folgenden Tipps mitgeben:

a) Ja so ein Rückschlag mag frustrierend sein. “Schon wieder verletzt das gibt es doch einfach nicht…” verliere trotzdem nicht den Glauben an dich und DEINEN Körper. Rufe dir noch mal in Erinnerung. Für was machst du das. Warum machst du das? Verletzt beim Sport? Warum hast du Sport gemacht? Achso es ist dein großes Hobbie und macht Spaß. Na worauf wartest du. ARBEITEN, ARBEITEN und nochmal ARBEITEN um wieder FIT zu werden. BELIEVE IN YOU! Und auch wenn es eine Phrase ist: COME BACK STRONGER! Auch helfen Gespräche mit Menschen aus deinem Umfeld, mit Mannschaftskamerade, mit Leidensgenoßen. Bleib auf jeden Fall am Ball und friss den eventuellen Frust nicht in dich hinein. Teil dich mit.

b) Lerne auf deinen Körper zu hören! Das ist wohl der wichtigste Tipp überhaupt. Mit einem guten Gefühl für seinen Körper kann man nämlich auch Verletzungen vorbeugen. Was kannst du deinem Körper zumuten. Wann gibt er dir Zeichen, dass etwas nicht ganz richtig ist? Ich habe oben ja schon geschrieben, dass ich damals den Fehler gemacht hatte und nicht auf meinen Körper, sondern auf meinen Trainer gehört hatte und dadurch aus Fast wieder geheilt ein Zustand wurde, dem ich teilweise JETZT noch hinterher laufe. Tu dir und deinem Körper sowas nicht an. Sei klüger als ich es damals war. Klar wir brauchen heutzutage immer ECHTE KERLE, aber manchmal kann ein Zwicken ein Zeichen des Körpers sein. Hörst du nicht auf ihn wird aus einem Zwicken schnell mal ein Muskelfaseriss. Oder im Jackpotfall ein Muskelbündelriss also direkt mehere Muskelfaser. Und so kann ganz schnell aus einer Zerrung die in paar Tagen abheilt eine mit Glück Wochenlange oder auch schon mal Monatelange Verlutzungspause resultieren.

Was kann man bei einer Verletzung tun?

Ich kann es leider nicht allgemein sagen, da es viele gibt, aber eins gilt immer und spielt mit Tipp b) Hand in Hand: P-E-C-H (Pause – Eis – Compression – Hochlegen) je nach Verletzung ist die PECH Regel natürlich abzuwandeln nicht immer ist kühlen das optimale. Aber gerade die Pause solltet ihr eurem Körper geben, es ausheilen lassen und dann wieder stärken und spätestens ab da mehr Wert auf die Punkte Warm-Up und Präventation legen!

Wie kann man Verletzungen vorbeugen?

Auch da kann ich es nur allgemein sagen. Klar ist die meisten Unfälle passieren ja immer noch da wo man am wenigsten damit rechnet. Zu Hause. Darauf möchte ich aber nicht unbedingt eingehen. Viel mehr möchte ich meinen Fokus nun auf den Fitnesssport legen. In meiner Zeit im Fitnessstudio habe ich mind. 85% der Menschen dabei beobachten können, wie sie ins Studio kommen. Sich nicht mal aufwärmen und direkt anfangen mit schweren Gewichten zu hantieren. Wundert einen da echt eine erhöhte Verletzungsgefahr? Also Punkt eins. Auch wenn es niemand gerne mag. Denkt an das warmmachen. Ein ordentlich Warm-Up hilft eurem Körper enorm. Der weiß dann schon mal, dass er gleich ran muss und gefordert ist.

Je nach Wahl des Warm-Ups wird bei der wohl am meisten gewählten Warm-Up Form dem kleinen 5-15 Minütigen Cardioteil immerhin ein kleiner Muskelteil des Körpers schon mal aufgewärmt und natürlich wird euer Herz-Kreislauf System ordentlich in Schwung gebracht, was natürlich nicht das schlechteste ist. Dennoch bin ich mit dem Warm-Up nicht ganz zufrieden, denn ihr solltet vor allem immer auch eure im späteren Training beanspruchten Muskeln ordentlich aufwärmen. Dies sollte vor allem auch das warmmachen der Gelenke beeinhalten. Sei es die Gelenke kreisen zu lassen oder einfach mal alle möglichen Winkel der Gelenke durch “einfache” Bewegungen mal ein bisschen auf Vordermann zu bringen und so die Gelenkflüssigkeit schön anzuregen.

Leider hat auch dieses Aufwärmen kein guten Ruf, aber mit Gelenken die ordentlich mit Gelenkflüssigkeit versorgt werden – was in der heutigen Zeit aufgrund meheren Faktoren nicht immer optimal geschieht – kann so ein Training auch deutlich effektiver gestaltet werden und Verletzungen eben vorgesorgt werden.

Sonstige Präventationsmaßnahmen?

Was kann man sonst noch tun? Wir sind gut aufgewärmt? Dann können wir natürlich noch jederzeit KONZENTRIERT trainieren um Verletzungen vorzubeugen. Außerdem oben erwähnt. Eine gute Muskel-Geist Verbindung oder Muskelkontrolle. Wer jederzeit die trainierten Muskeln fokussiert ansteuern kann trainiert diese effektiver und realisiert eventuelle Verletzungen durch Ermüdung etc. deutlich schneller. Und zu guter letzt helfen bei vorhandenen Schwachpunkten natürlich auch entsprechende Ausrüstungen. Für die Handgelenke zb. Wristbands oder die Knöchel entsprechende Schienen etc. Jedoch sei auch gesagt und nicht zu vergessen. Das sollten nur Hilfsmittel sein und euch beim Ziel die betroffenen und “schwächeren” Partien zu stärken. Euer Ziel sollte es jederzeit sein auch ohne auszukommen und auskommen zu wollen. Sprich für die Wristbands. Trainiere deine Handgelenke. Lass sie kreisen drücke sie auf den Boden. Lass dich einfach mal so Minutenlang an der Klimmzugstange “nur” hängen. All das stärkt das Handgelenk und ist nur eines von vielen Beispielen.

Bevor wir zum Ende kommen, empfehle ich noch das Mobilty Training. Ja man macht da Verrenkungen und Bewegungen die Schmerzhaft sind, aber sie sind nur so schmerzhaft, weil man heutzutage so unbeweglich geworden ist. Über das Mobilitytraining werde ich die nächsten mal sicher auch noch mal ausführlicher Schreiben, weil das ein für mich ziemlich wichtiges Thema geworden ist.

Ich hoffe du hast auch ein paar Punkte für dich mitgenommen und wieder was gelernt. Wenn ja kannst du den Beitrag ruhig mit deinen Freunden teilen, dass ist unter diesem Beitrag ganz einfach möglich. Ansonsten wenn du noch Fragen haben solltest zu diesem Thema, oder einen Themenwunsch hast, dann schreib mir einfach an info@marcelhanke-personaltrainer.de

Vielen dank und einen schönen Montag

Mit sportlichen Grüßen

Marcel Hanke - Personal Trainer

Wie baut man Muskeln auf?

Wie baut man Muskeln auf - Mauskelaufbau

Der Muskelaufbau

Wie baut man Muskeln auf - Mauskelaufbau
Wie baut man Muskeln auf – Mauskelaufbau

Muskelaufbau? Eine einfache und doch komplizierte Frage. Denn in Sachen Fitness gibt es einige Unklarheiten und viel mehr gefährliches Halbwissen. Man baut zb. keine Muskeln auf indem man Hanteln nur anguckt und Selfies im Gym postet. Genauso wenig wie man Kondition aufbaut, indem man hübschen Jogger / Joggerinnen hinterher guckt. Ich spreche da aus Erfahrung. Doch wie baut man nun genau Muskeln auf und was gehört alles dazu?

Zuallerst natürlich helfen Hanteln auch beim Muskelaufbau. Es geht aber auch komplett ohne. Der wichtigste Punkt im Muskelaufbau heißt SUPERKOMPENSATION. Ein begriff den Du vielleicht schon ein mal gehört hast. Was bedeutet Superkompensation? Im Prinzip ist es recht einfach. Du musst einen Reiz setzen (der stark genug sein sollte) – durch welches Training auch immer. Was einem halt so am meisten Spaß macht, über Vor- und Nachteile einzelner Trainingsmethoden verfasse ich auch mal einen extra Artikel.

Nachdem du den Reiz gesetzt hat und dein Körper damit aus dem Gleichgewicht gebracht hast, versucht dieser das auszugleichen und da er raffiniert ist denkt er sich “Naja packe ich ein bisschen mehr drauf als drin war, dann passiert das nicht mehr!” Damit der Körper das machen kann, brauchen die im Training gereizten Muskeln aber auch eine Ruhepause, sonst besteht die Gefahr des Übertrainings und damit erreichst du genau das Gegenteil von dem was du eigentlich machen wolltest.

Nach der Pause, die auch nicht all zu lang sein sollte müssen natürlich wieder neue Reize gesetzt werden, die über dem vorherigen Reizen liegen sollten oder mindestens Gleichwertig. Daher ist es auch so wichtig seinen Trainingsplan ständig anzupassen oder eben auch in Bezug auf das Hanteltraining die Gewichte zu erhöhen. Andere Reize kann man durch mehr Wiederholungen, kürzere Pausen oder mehr Sätze erreichen. Oder man kombiniert alles. Wie ihr seht gibt es da viele Möglichkeiten und auch hier muss wieder jeder seine finden. Natürlich eignet sich für manche Ziele eine Methode besser als die andere, aber das wäre auch wieder ein Thema für sich.

Wie lang die Pausen sein sollten um den optimalen Effekt zu erreichen kann man NICHT pauschalisieren, auch wenn ziemlich viele das gerne machen. Aber wie gesagt im Fitnesssport gibt es viel gefährliches Halbwissen. Hier ist jeder Körper anders und auch die Faktoren, die das ganze beeinflussen sind anders. Und da wären wir wieder genau bei dem Thema des Artikels. “Wie baut man Muskeln auf?”

Denn Muskelaufbau ist für mich ein Zusammenspiel aus vier Faktoren:

  1. Training
  2. Erholung
  3. Ernährung
  4. Charakter

Das Training:

Kommen wir zum Training. Das habe ich oben ja schon angesprochen. Um Muskeln aufzubauen, müssen wir NEUE REIZE setzen. Und das immer und immer wieder. Sei es durch höhere Gewichte, mehr Wiederholungen, kürzere Pausen, mehr Sätze oder neuen Übungen und Bewegungen in Bezug auf das freie Training bzw. Gewicht mit dem eigenen Körpergewicht. Hört man hier viele Menschen heißt es immer Muskelaufbau ist 20% Training und 80% Ernährung. Dem kann ich so nicht zustimmen, da ihr oben schon vier Punkte seht und zweitens. JEDER MENSCH IST ANDERS.

Die Erholung:

Der zweite wichtige und vielleicht für die meisten DER wichtige Teil, der leider oft unterschätzt wird. Die Erholung. Ohne Erholung kein Fortschritt. Ihr solltet eurem Körper schon die Chance geben, sich an die gesetzten Reize zu gewöhnen und in Vorbeugung auf eben diese Reize dem Körper auch ermöglichen aufzubauen. Muskelfasern zu stärken und somit Muskeln aufzubauen. Was gehört alles zur Erholung? Es fängt schon direkt nach dem Training an, wo ihr dem Körper schnellstmöglich etwas gutes tun solltet indem ihr ihm eine schöne Mahlzeit spendiert. Direkt nach dem Workout kann es noch ein Whey-Shake sein, aber zwei drei Stunden später solltet ihr dann eine ausgewogene Nähr- und Proteinreiche Mahlzeit zu euch nehmen. Ein Stück vorher direkt nach dem Training helfen “kleinere” Methoden wie Stretching, Ausrollen auf der Blackroll, Wechselduschen um die Durchblutung zu fördern und so Dinge schneller ans Laufen zu bringen. Nebenbei sind alle drei erwähnten Dinge zwar “verpöhnt”, aber wer sie mal macht, weiß diese alle zu schätzen. Alles gesichert auch die Mahlzeit Stunden nach dem Training? Na dann fällt mir noch eins ein, dass man tun kann um seine Erholung zu fördern: Wenig Stress und ausreichend gesunder Schlaf. Ja auch der Schlaf ist wichtig für euer Training. Gesunder Schlaf. Gesunder Körper. Gesunder Geist und somit auch bessere Erholung und ein besseres Training. Ihr seht an der Länge des Teils – die Erholung ist sehr sehr wichtig.

Die Ernährung:

Auch die Ernährung habe ich oben kurz angeschnitten, da die vier Teilbereiche oft Hand in Hand gehen und man eben wenn man nur einen der bereiche berücksichtigt man nicht den Erfolg mit dem Training hat, den man haben könnte. Die Ernährung wird von vielen gern als WICHTIGSTES ELEMENT betitelt. Ich sehe es ähnlich, aber würde da auch kein Hexenwerk daraus machen wollen. Natürlich ist es wichtig darauf zu achten möglichst genug Proteine zu konsumieren und auf ungesunde Mahlzeiten aka. Fast Food und Co zu verzichten. Wieso den Menschen nehmen was er mag? Verzicht JEIN. Natürlich kann man mit 7 mal Pizza die Woche nicht unbedingt Punkten. Der “Trick” ist Wissen. Wenn man weiß worauf man gucken muss bei Lebensmitteln und versteht was für was zuständig ist geht es eigentlich. Genügend Proteine, vielleicht mal mehr darauf achten welche Art von Fetten das Lebensmittel enthält und ansonsten natürlich ganz wichtig versuchen den Zucker zu minimieren. Den der ist oft der Kopf des Übels. Früher hab ich mich oft über Menschen gewundert, die ein Lebensmittel 15 Minuten begutachteten. Heute mache ich das übertrieben gesagt selber aber und an mal. Klar irgendwann weiß man in und auswendig wie viel Proteine und wie viel ungesättigte Fettsäuren ein Produkt xyz enthält, aber gerade wenn man neu in der Materie ist kann das nicht schaden. Um es nicht zu wissenschaftlich zu machen. Natürlich spielen auch die Mahlzeiten an sich eine Rolle. Ist es Abwechslungsreich? Muss ich Abends nach drei Hauptmahlzeiten (Frühstück, Mittagessen und Abendessen) wirklich noch mal Schokolade essen? Kann ich stattdessen nicht vielleicht doch lieber eine kleine Schüssel Erdnüsse essen? Und sollte ich das Essen der Hauptmahlzeiten besser einteilen, so dass ich gar nicht erst Hunger bekomme? Wie viele Kalorien brauche ich eigentlich? Was ist mein Ziel? Gewichtsabnahme? Gewichtszunahme (Muskelmasse) Wer sich ein bisschen mit DEN Fragen auseinandersetzt hat meiner Meinung nach schon einen soliden Einstieg und befindet sich auf einem guten Weg sein hartes Training nicht mit der Ernährung zu “zerstören”.

Der Charakter:

Natürlich spielt auch dieser im Muskelaufbau und somit in allen Punkten oben mit rein. Was bin ich eigentlich für ein Typ? Bin ich ehrgeizig? Kann ich für meine Ziele hart arbeiten? Oder warte ich lieber bis mir etwas in den Schoss gelegt wird. Man könnte fast sagen das ohne den Punkt hier all die anderen schwierig sind. Denn man MUSS ein gewisser Typ sein sich immer und immer wieder für’s Training zu motivieren. Sich jedes mal aufs neue durch geliebte und ungeliebte Übungen quälen. Das geht alles nicht von alleine. Breche ich das Training immer wieder vorzeitig ab, weil mir das doch zu anstrengend wird? Breche ich die Erholungsphase ab, um zum fünften Tag hintereinander meinen Bizeps zu trainieren, statt ihm die wohlverdiente Pause zu gönnen und so einen Zuwachs zu ermöglichen? Schaffe ich es gewisse Sünden in meiner Ernährung zurück zu fahren und mir trotzdem ein paar Sachen zu zu gestehen? Ihr seht dieser Punkt ist für alles wichtig. Es ist aber auch der Punkt, den man selber am schwierigsten ändern kann. Entweder ist man so oder eben nicht.

Und wer nicht so ist. Wer nicht der Typ “Selbstmotivator” ist, der brauch vielleicht einen wie mich. Der andere motivieren kann, sich selbst zu motivieren. Oder es eben so aussehen zu lassen, als sei man Motiviert – Hauptsache es geht Richtung ZIEL!

Marcel Hanke – Personal Trainer

KREATIN erklärt

Kreatin

Was ist Kreatin?

Kreatin ist ein natürliches Mittel, dass in unserem Körper vorkommt und ein Grundstoff darstellt für die ATP (Adenosin Triphosphat). ATP ist der Hauptenergielieferant, für die kurze intensive Beanspruchung unserer Muskeln. Wir nehmen Kreatin normalerweise mit dem “normalem” Essen auf, denn es befindet sich in Fisch- und Fleischprodukten. Zudem gibt auch in Milch moderate Mengen und sogar in Obst und Gemüse finden sich leichte Spuren.

Wieso Kreatin als Supplement?

Wie oben beschrieben, nehmen wir es im Regelfall schon automatisch mit unseren normalen Mahlzeiten zu uns. Aber sind wir mal ganz ehrlich – esst ihr JEDEN Tag Fisch oder Fleisch? Nur als kleines Beispiel. Thunfisch enthält pro kg circa 4g. Schweinefleisch liegt bei 5g pro kg und Rindfleisch wird mit circa 4,5g pro kg gelistet. Soweit so gut. Jetzt gibt es da nur ein kleines “Problem” es ist wasserlöslich. Wieso das ein Problem ist fragst Du dich? Naja ganz einfach. Beim garren gehen dadurch große Teile der oben angegebenen Mengen aus dem jeweiligen “Träger” verloren.

Es wird empfohlen 3 bis 5g täglich einzunehmen. Wie ist egal. Wer es mit normaler Ernährung schafft. Sensationell. Aber wie oben schon ein mal gefragt: Isst du täglich Fleisch und Fisch? Und wenn ja denk daran 1kg Fleisch enthält ca. 4g wovon vieles im Garrvorgang verloren geht. Was bleibt uns also, wenn wir unseren Kreatinhaushalt normal halten wollen? Mehr Fleisch und Fisch essen am Tag oder eben mal kurz zum Pulver / Kapsel greifen. Denn ich persönlich komme nicht täglich mit meiner Ernährung auf eine ausreichende Menge.

Wirkungen von Kreatin

1.) Intensiveres Training

Wie Eingangs erwähnt brauchen wir es für den ATP Prozess. Also verbessert das Mittel die Leistungsfähigkeit unseres Körpers für kurze zeit in hochintensiven Phasen. Dadurch können wir für kurze Zeit im Training (welcher Art auch immer) mehr Gas geben und so könnte man auch sagen, dass es den Muskelaufbau unterstützt, weil wir so mehr Power haben um ein paar Zusatzeinheiten zu machen, die ohne dem extra an ATP nicht möglich gewesen wäre.

Kreatinphosphat wird verwendet um die schnell kontrahierenden Muskelfasern (Typ 11b) mit sofortiger Energie zu versorgen. Die schnell kontrahierenden Muskelfasern sind die Muskelfasern, die am meisten zur Muskelmasse beitragen. Durch die sofortige Energiebereitstellung wird verhindert, dass unsere Muskeln nicht frühzeitig ermüden.

Um es kurz zu sagen: Hierdurch können wir MEHR Wiederholungen schaffen oder “schneller” Sprinten oder eine andere sportliche (oder nicht sportliche) Tätigkeit mit mehr Energie und Kraft ausüben.

2.) Fördert und verbessert die Regeneration

Es hilft die Muskelschäden nach einer Sporteinheit zu reduzieren und die Regeneration des Muskels zu beschleunigen. Zudem hilft es das gestörte Calciumgleichgewicht nach einer intensiven Einheit schneller wieder herzustellen. Besonders bei Ausdauersportarten zeigten die Studien, dass es eine regenerative Wirkung hat und diese dort am besten anschlägt.

3.) Verbesserung der anaeroben Leistungsfähigkeit

Auch hier bewiesen zahlreiche Studien, dass bereits nach drei Tagen täglicher Einnahme bei Hochleistungssportlern das Muskelvolumen steigerte und somit Ihre Sprintleistungen deutlich steigerte.

4.) Vergrößerung des Muskelvolumens

Natürlich darf auch dieser Punkt nicht fehlen. Wie ganz oben im Text erwähnt hat es eine zellvolumisierende Wirkung. Hierdurch wird das Volumen der Muskelzellen vergrößert und aufgeblasen. Nicht nur optisch merkt man Wirkung, nein auch und fast noch wichtiger ist, dass hierdurch die Proteinsynthese angeregt wird. Wie wichtig Proteine für unseren Körper sind brauche ich an dieser Stelle glaube ich keinem erzählen.

5.) Verbesserung der (Ge-)Hirnfunktion

Erwähnte ich bereits in diesem Text irgendwann mal eine Studie? Denn eine weitere Studie belegte, dass Kreatin auch die Hirnfunktion verbessert. Dort fand man heraus das Kreatin ein extrem wirkungsvoller Neuroprotektor ist (eine Substanz die zur Erhaltung von Nervenzellen beiträgt). Es verbessert insbesondere das Kurzzeitgedächtnis und trägt dazu bei in Stresssituationen mit Zeitdruck bessere Problemlösungen zu finden, als Menschen denen es mangelt.

6.) Verbesserung der Knochenheilung

Eine weitere Studie (und ja langsam solltest du merken – Kreatin ist DAS! best erforschte Supplement auf dem Markt) belegte das Kreatin die Heilung bei Knöchenbrüchen verbessern kann und auch zur Behandlung von Osteoporose benutzt werden kann.

Wer kann also von Kreatin profitieren?

Unter Berücksichtigung der oben beschriebenen Wirkungen und Vorteile von Kreatin würden folgende Personengruppen am meisten von einer Kreatinsupplementation profitieren:

  • Bodybuilder und Kraftsportler
  • Menschen in fortgeschrittenem Alter
  • Menschen die unter neurodegenerativen Erkrankungen leiden
  • Menschen mit einem von Natur aus niedrigen Kreatinspiegel (z.B. Vegetarier, die aufgrund der geringen Kreatinmenge in ihrer Nahrung einen niedrigeren Kreatinspiegel aufweisen)

Welche Kreatinvariante?

Wie bereits erwähnt, beeinflusst die Kreatinvariante, die man verwendet, die Resultate, die man erzielen kann. Mit immer mehr unterschiedlichen Kreatinmarken von Jahr zu Jahr ist die Suche nach dem besten Kreatin eine zunehmend schwerer werdende Aufgabe. Im Folgenden werden die wichtigsten Darreichungsformen des Kreatins und ihre Unterschiede kurz beschrieben:

1.) Kreatin Monohydrat:

Kreatin Monohydrat ist die am weitesten verbreitete Form des Kreatins, die auch in den meisten Studien zu Kreatin verwendet wurde und wird. Das Kreatin ist hier an ein Wassermolekül gebunden (deshalb auch der Zusatz Monohydrat). Kreatin Monohydrat liefert 88% reines Kreatin pro Molekül. Mit anderen Worten gesagt, liefern 5g Kreatin Monohydrat dem Körper 4,4 Gramm reines Kreatin. Trotz der vielen neueren Kreatinformen auf dem Markt ist Monohydrat immer noch das meistverkaufte Kreatinprodukt, was auch daran liegen könnte, dass es die billigste Kreatinvariante darstellt.

2.) Micronized Kreatin:

Im Grunde genommen ist Micronized Kreatin (was ungefähr so viel heißt wie ultrafeines Kreatin) nichts anderes als Kreatin Monohydrat. Der Unterschied zum normalen Monohydrat liegt darin, dass die Partikelgröße des Micronized Creatins ungefähr zwanzigmal kleiner ist, als bei normalem Monohydrat. Hierdurch wird eine größere Oberfläche erreicht und das Kreatin wird besser vom Körper aufgenommen. Weiterhin wird von weniger Magenproblemen als beim normalen Monohydrat berichtet und auch das unerwünschte Aufschwemmen – einer der Nachteile des Monohydrats – soll weniger ausgeprägt sein. Es wird angenommen, dass Micronized Kreatin im Vergleich zu Kreatin Monohydrat einen höheren Reinheitsgrad hat, da es zusätzliche Verarbeitungsschritte durchläuft.

3.) Kreatincitrat:

Kreatincitrat ist nichts anderes als normales Kreatin, an welches ein spezielles Molekül gebunden wurde, um die Aufnahme im Körper zu verbessern. Diese Kreatinvariante löst sich gut in Wasser, hat aber nur einen Kreatingehalt von 40%. Abgesehen davon ist Kreatincitrat sehr teuer. Ein Vorteil liegt jedoch darin, dass es bei Anwendern mit empfindlichem Magen erheblich weniger Magenprobleme verursacht als Kreatin Monohydrat.

Ist Kreatin schädlich oder gefährlich?

Lange Zeit hatte Kreatin einen sehr schlechten Ruf und galt als gefährlich. Aber mittlerweile ist Kreatin dasam meisten untersuchte Supplement und daher kann man mittlerweile sagen: NEIN eine Einnahme von Kreatin ist nicht schädlich und auch nicht gefährlich! Ganz im Gegenteil sogar in einer Studie mit Footballspielern aus den USA fand man heraus, dass sie Spieler die während des Testzeitraums Kreatin einnamen nicht nur WENIGER Krämpfe, Zerrungen und Muskelverspannungen  – nein sie wurden auch seltener krank und erlitten weniger Verletzungen.

Nichts desto trotz sollte man natürlich einige Dinge beachten. Das wichtigste dabei ist. GENÜGEND TRINKEN! 

FAZIT

Früher kannte man die Vorteile von Kreatin nur in Bodybuildern Kreisen. Heutztage kommen immer mehr Sportler auf Kreatin und dessen positive Wirkung. Aber auch für andere Zielgruppen, wie man oben lesen konnte lohnt sich Kreatin durchaus. Kreatin ist bestens bekannt und erforscht und zudem preislich ein Supplement das sich wohl jeder leisten kann. Auch die Einnahmemenge liegt niederiger als zB. bei Whey-Proteinen. Wer sich also was gutes tun möchte, und von sich selber weiß nicht genügend Fisch oder Fleisch zu sich nehmen zu können – für den ist Kreatin sicher eine sehr gute Wahl. Mittlerweile gibt es bei Kreatin genau wie bei Whey zahlreiche Firmen / Geschmacksrichtungen und somit kann jeder seinen Favorit finden. Doch wie oben eingangs erwähnt. Wer mit der normalen Ernährung nicht zu viel falsch macht, muss nicht unbedingt auf Kreatin zurück greifen.

Was ich euch auf keinen Fall vorenthalten möchte ist die Tatsache, dass trotz der ganzen Studie Kreatin bei vielen anders wirkt. Bis heute konnte keine Studie herausfinden, wieso Kreatin bei den meisten Menschen wirkt und bei einem kleinen Anteil absolut keine Auswirkung hat.

Abschließend bleibt zu sagen, dass gegen Kreatin nicht viel spricht und man mit Kreatin als Supplement nicht viel falsch machen kann.

Ehrenkodex Personal Trainer

Ehrenkodex Personal Trainer

Ehrenkodex von Personal Trainern in Deutschland

Die Mitglieder des Bundesverbandes Personal Training haben mit den Netzwerken personalfitness.de und dem vapt.de einen gemeinsamen Ehrenkodex erarbeitet, auf den sich alle verständigen können und wollen. Hier sind die Regeln des Ehrenkodex, der zur Mitgliederversammlung am 5. Mai 2013 durch Cyrus A. Rahman veröffentlicht wurde, zu finden.

Es gibt viel zu bewegen, mach mit und wir legen los!

PROFESSIONELLES SELBSTVERSTÄNDNIS

Ich als Personal Trainer verpflichte mich,…

1.  … durch meine Arbeit das Ansehen meines Berufsstandes zu wahren und zu fördern, sowie dem Vertrauen zu entsprechen, das mir im Zusammenhang mit meiner Tätigkeit entgegengebracht wird.

2.  … ein, meinem Leistungsstand angepasstes, Honorar zu verlangen und meinem Kunden transparent  Preis und Leistung zu formulieren. Mir ist dabei bewusst, dass ein Honorar von mindestens € 75 notwendig ist, um wirtschaftlich tragfähig zu sein

3.  … meine sachlichen, methodischen und persönlichen Kompetenzen laufend zu erweitern und dies durch entsprechende Weiterbildungen nachzuweisen sowie alle zwei Jahre einen Erste-Hilfe-Kurs zu belegen.

4.  …  mich nicht abwertend gegenüber der Arbeit anderer Personal Trainer zu äußern. Bei Werbemaßnahmen unterlasse ich vergleichende Werbung und unlauteren Wettbewerb.

5.  … meine unabhängige Beratungskompetenz zu wahren und vollkommen frei in meinen Entscheidungen zu bleiben, und insbesondere Produkte, Konzepte oder Dienstleistungen, die nicht in direktem Zusammenhang mit der Arbeit als Personal Trainer stehen, getrennt vom Personal Training anzubieten.

UNSERE KUNDEN STEHEN IM MITTELPUNKT

Ich als Personal Trainer verpflichte mich,…

6.  … wenn notwendig, mit Ärtzten, Physiotherapeuten oder anderen Experten zu kooperieren, mich in Zweifelsfällen mit ihnen zu beraten und nur dann einen Auftrag anzunehmen/ auszuführen, wenn ich dafür über eine ausreichende Fachkompetenz und Erfahrung verfüge; ggf. vermittle ich an einen entsprechend qualifizierten Personal Trainer oder Experten weiter.

7.  … größtmögliche Sorgfalt bei Vorbereitung, Durchführung, Information und Dokumentation des Trainings walten zu lassen. Ich verspreche keine Heilung und, sofern notwendig, beginne ich das Training mit dem Klienten nicht ohne vorhergehenden Arztbesuch.

8.  … eine Berufshaftpflicht mit ausreichender Deckung abzuschließen.

9.  … die Trainingsplanung und -durchführung so zu gestalten, dass es stets Leistungszustand, Interessen und Zielen meines Klienten entspricht.

10.  … im Falle eines Rechtsstreits mit dem Auftraggeber eine gütliche Einigung auch im Sinne des Berufstandes zu erzielen, für alle etwaigen Pflichtverletzungen selbst einzustehen und diese so schnell als möglich zu beheben.

EINHALTUNG GESETZLICHER VORGABEN

Ich als Personal Trainer verpflichte mich,…

11.  … meinen Beruf gewissenhaft und unter Beachtung aller gesetzlichen und fiskalischen Vorschriften auszuführen.

12.  … über alle Informationen, die mir von Klienten bekannt sind, Stillschweigen zu bewahren und gemäß den gesetzlichen Bestimmungen zu schützen, es sei denn, der Klient hat mich von dieser Schweigepflicht im Einzelnen freigestellt.

13.  … akademische Grade wie Magister, Diplom, Bachelor, Master, Doktor bzw. PhD nur so zu führen wie es §18 des Hochschulrahmengesetzes vorsieht.

14.  … bei der Ausübung meines Berufes keinen Unterschied hinsichtlich Nationalität, Religion, Geschlecht, politischer Einstellung oder sozialer Stellung des Klienten (vgl. Grundgesetz Art. 1 und 3) zu machen.

15.  … meine Tätigkeit eigenverantwortlich, ordnungsgemäß und fachgerecht, unter Einhaltung von Hygienestandards, durchzuführen.

Für nähere Informationen setzt Euch bitte direkt mit Cyrus A. Rahmann in Verbindung. Er ist stellvertretender Vorsitzender des Bundesverbandes Personal Training.

Was bedeutet Personal Training?

Was bedeutet Personal Training

Personal Training für alle

Personal Training boomt: Seit Ende der neunziger Jahre hat sich ein ehemaliger Trend zum festen Angebot auf dem Fitness- und Gesundheitsmarkt entwickelt. In einer immer stärker individualisierten Gesellschaft wundert das nicht. Besonders beruflich stark engagierte Zielgruppen haben die persönliche Fitnessbetreuung schon lange fest in ihren turbulenten Alltag integriert. Das individualisierte Angebot bietet perfekte zeitliche und regionale Planbarkeit, denn der Personal Trainer kommt auch zu ungewöhnlichen Zeiten in die private Wohnung, ins Büro, ins Fitnessstudio oder auf die Laufstrecke.

Schnelle, sichtbare Erfolge

Die individuell auf die Bedürfnisse des Kunden zugeschnittene Betreuung führt schnell zu sichtbaren Ergebnissen. Die Motivation wird dadurch erhalten und gesteigert – eine perfekte Grundlage für weitere Fortschritte. Zum Erfolg trägt auch der ganzheitliche Ansatz bei; detaillierte Ernährungsberatung gehört neben der Bewegung zum Programm eines Personal Trainers und ist eine wesentliche Grundlage für den Erfolg.

Personal Training für alle

Personal Training war ursprünglich eine Dienstleistung, die von Zielgruppen in Anspruch genommen wurde, die über knappe Zeit und genügend Geld verfügten. Das hat sich heute gründlich verändert. Kunden aller Einkommensschichten haben erkannt, dass die effiziente Betreuung wirklich zum Erfolg führt und deshalb eine gute Alternative zu Sportangeboten ohne kontinuierliche Betreuung ist. Gesunderhaltung durch ein präventives Bewegungsprogramm wird immer wichtiger, denn durch Krankheit bedingte Ausfallzeiten können sich heute die meisten Arbeitsnehmer nicht leisten. Der finanzielle Aufwand für einen Personal Trainer rechnet sich da schnell und muss zudem auch nicht immer hoch sein: Einer intensiven Anfangsphase können Trainingseinheiten in größeren Abständen erfolgen. In den Zwischenzeiten arbeitet der Kunde nach individuell für ihn gefertigten Trainings- und Ernährungsplänen.

BPT-Trainer sind Qualitätstrainer

Der Titel des Personal Trainers ist leider noch nicht geschützt. Jeder kann sich so nennen und seine Leistungen anbieten, auch ohne Ausbildung. Der BPT sorgt hier für Qualitätssicherung und fordert von seinen Mitgliedern bestimmte Standards in der Ausbildung. BPT-Trainer sind Qualitätstrainer, auf die sich die Kunden verlassen können. Sie verfügen über eine staatliche Berufsausbildung im Sport- oder Gesundheitsbereich oder über ausreichende Trainerlizenzen im Bereich Fitness. BPT-Trainer bieten ihre Leistungen in der Regel für einen Stundensatz zwischen 50 und 120 Euro an.

Quelle: http://www.bdpt.org/wasistpersonaltraining.html

Training für Vereine

Athletiktraining

Training für Vereine:

Speziell auf Ihren Verein und die jeweilige Sportart abgestimmt konzipiere ich Ihnen ein speziell abgestimmtes Trainingskonzept.

Ein Beratungstermin oder eine Demonstration der angebotenen Möglichkeiten ist für Sie kostenlos. Das Honorar für ein Trainingskonzept bzw. dessen Durchführung bemisst sich u.a. nach der Frequenz und dem Gesamtauftragsvolumen.

Online Personal Coaching

Online Personal Training

ONLINE PERSONAL TRAINING
Das erwartet dich

  • Ernährungscoaching | individuelle Ernährungsberatung inkl. vieler toller Rezepte und permanenter Optimierung
  • Training Outdoor | Bodyweight – Kleingeräte Training – Cross – HIIT
  • Trainingsplanung | Wir optimieren ständig dein Training, denn jeder Körper funktioniert anders
  • Flexible Termine | Du hast viele Termine? Online kannst du dich von überall auf der Welt coachen lassen!
  • Optimale Betreuung | Lass dich von Profis an dein Limit führen.
  • Ansprechpartner über Skype, Whatsapp oder Telefon | Du hast Fragen? Sprich uns an! Dein Trainer ist immer für dich da.
  • Ziele erreichen | Wir definieren mit dir zusammen deine Ziele um sie anschließend zu erreichen
  • Spass und Dynamik | Finde deine Passion in deiner Zukunft
  • Schweinehund | Sag deinem Schweinehund „auf nimmer wiedersehen!“
  • Preis – Leistung | Trainiere online mit Profis zum attraktiven Preis
  • Motivation | Du wirst nicht nur schwitzen und Freude an Bewegung bekommen sondern so motiviert wie nie zu vor sein

Outdoor Training – Training überall

Outdoor Gym

(M)EIN PROJEKT – OUTDOOR WORKOUT(S)

Draußen heißt überall möglich und bedeutet weniger Ausreden. Wir stemmen zwar keine Gewichte, aber unser Körper ist ohnehin das beste Übungsgerät. Viele trainieren nur einzelne Muskeln, wir trainieren ganze Bereiche. Genug von stickigen und überfüllten Studios, dann trainiere doch wie ich im schönsten Studio der Welt: DRAUSSEN!

Ob du nun Fett ab- oder Muskeln aufbauen, deine Kraft verdoppeln oder deine allgemeine Fitness halten und verbessern willst – Du findest bei uns immer das passende Training für dich!