Terminplan 20.07.2020 – 26.07.2020

Terminplan Marcel Hanke Personal Trainer

Hallo Ihr und eine schöne Woche,

hier die aktuelle Wochenplanung und meine Terminauslastung: „Terminplan 20.07.2020 – 26.07.2020“ weiterlesen

Terminplan 13.07.2020 – 19.07.2020

Terminplan Marcel Hanke Personal Trainer

Hallo Ihr und eine schöne Woche,

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Bist du dir es wert?

Oft erhalte ich die Frage. “Ist es das Wert? Ist das nicht viel Geld?” Und die Antwort hierauf ist ganz klar. ICH WEISS ES NICHT! „Bist du dir es wert?“ weiterlesen

Personal Training – (Neue) Preise

Personal Training Preise

Personal Training – (Neue) Preise:

Ich berate Sie sehr gerne und konzipiere nach einem Beratungstermin ein speziell auf Sie abgestimmtes Trainingskonzept. Der erste Beratungstermin und das anschließende erste Training sind gratis. Sie haben also nichts zu verlieren und können nur gewinnen. Gefällt Ihnen dann meine Beratung und das erste Training können wir gerne weitere Stunden vereinbaren.

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Outdoor Workout – Die Natur ist das beste Fitnessstudio!

Outdoor Workout simpel, schnell ohne extra Equipment… Es muss nicht immer das Fitnessstudio sein. Wer in keinem angemeldet ist und auch kein Homegym besitzt, kann trotzdem effektiv trainieren. Und zwar im größten Homegym der Welt – der Natur. Es ist nicht nur gratis und ohne versteckte Kosten, jederzeit erreichbar sondern bietet auch noch viele Vorteile. „Outdoor Workout – Die Natur ist das beste Fitnessstudio!“ weiterlesen

Mentale Stärke

Mentale Stärke - Marcel Hanke Personal Trainer

Cristiano Ronaldo, Roger Federer, Lebron James, Tiger Woods, Floyd Mayweather, Conor McGregor, Usain Bolt oder Muhammad Ali.

Jeder kennt Sie. Spitzensportler aus sämtlichen Sportarten, die es geschafft haben. Doch wie haben Sie es geschafft? Pures Talent? Trainingsfleiß und Ehrgeiz? Oft beides in Kombination, jedoch vergessen wir oft einen anderen wichtigen Aspekt um den ich mich heute kümmern möchte, so dass auch Du aus dir mehr herausholen wirst!

Denn Talent und Fleiß alleine hält keinen lange an der Spitze. Eine gesunde mentale Stärke ein gesundes Selbstbewusstsein ist unabdingbar um mehr aus sich heraus zu holen. Den täglichen Druck verarbeiten zu können, den man verspürt auch wenn man NIE in einem Champions Finale, NIE im Wimbledon Finale stand oder auch nie irgend einen Champions Gürtel um die Hüfte geschnallt hatte. Den Druck des Alltags verspürt jeder auf eine andere Weise. Doch wir alle können lernen mit dem Druck umzugehen. Nicht nur im Sport sondern auch im Alltag. Ob Beruf oder Schule, im Privatleben oder sonst wo. Jeder kennt Druck, Prüfungsstress oder Zukunftängste.

Mentale Stärke ist KEINE Superkraft

Gott sei dank ist mentale Stärke nichts übermenschliches. Das heißt, wir können alle diese erlangen. Manchen gelingt dies leichter und für alle anderen möchte ich ein paar einfache Tipps und Hinweise geben um an eurer mentalen Stärke zu arbeiten und so zu neuen Höhen zu gelangen. Denn es gilt “Der Gegner im Kopf, ist viel stärker als der Gegner auf der anderen Seite!” Heißt, wir machen uns oft mehr Sorgen und Ängste als nötig und schwächen so unsere Stärken und stärken gleichzeitig unsere Schwächen.

Auch mentale Stärke kommt nicht von alleine

Mentale Stärke - Marcel Hanke Personal Trainer
Mentale Stärke – Marcel Hanke Personal Trainer

„Das Training mentaler Fähigkeiten ist ein Training wie jedes andere und erfordert denselben Einsatz, dieselbe Disziplin und natürlich dieselbe Geduld wie das Verbessern deiner körperlichen Fähigkeiten.“ so ein Zitat des Sportpsychologen Dr. Christian Rheinhardt. Doch mit den folgenden Tipps kannst auch du mehr aus Dir herausholen und lernen dich besser zu verstehen und in den wichtigen Momenten immer noch bei mindestens 150% Leistungsfähigkeit zu bleiben.

10 Tipps für mentale Stärke

  1. Angst aktzeptieren: Es ist menschlich Angst zu haben. Und Angst kann einem auch Kraft geben. Indem man sich die Angst ausredet, verliert man eher die Kraft und erhöht die Nervosität. Also ruhig tief durchatmen, die Angst als “Partner” verstehen und dann Abteilung Attacke!
  2. Tief ausatmen: Apropos tief durchatmen. Indem wir länger als gewöhnlich ausatmen können wir indirekt unseren Puls senken. Indem wir bewusster ausatmen über einen kurzen Zeitraum können wir unseren Puls etwas beruhigen.
  3. Auf Nummer sicher: Als Fußballtrainer und jahrelanger Spieler kenne ich das nur zu gut. Das Spiel fängt an, man ist nervös “Nur kein Fehler machen heute. Das wäre fatal. Es ist so ein wichtiges Spiel.” deshalb spielt man oftmals als erstes einen “Sicherheitspass” und holt sich so Selbstvertrauen um gut in das Spiel zu starten. Und dannach läuft alles auch wunderbar und die Panik vor dem Fehler ist wie weggeblasen. Genauso kann man es in Prüfungssituationen machen. Beginne nicht mit der schwierigsten Aufgabe, sondern suche dir eine die du sicher weißt und gehe mit neuem Selbstvertrauen dann an die schwierigeren Aufgaben.
  4. Routine: Zwischen der Angst und der Sicherheit steckt die Routine. Indem wir Sachen machen, die uns vertraut sind holen wir uns die Sicherheit die wir brauchen. Also ist es tatsächlich hier und da sinnvoll Routinen zu bilden, sei sie noch so klein und unbedeutend. Immer das selbe Getränk vor dem Workout um einen zu pushen. Die selben Trainingstage Woche für Woche. Bekannte Übungen. Morgenroutinen zum dehnen und mobilisieren. Man kann Routinen überall einbauen auch außerhalb des Sports.
  5. Beschleunige langsam aber beschleunige: Das hat nichts mit dem Rennsport zu tun, sondern viel mehr normale Trainings- bzw. Spielsteuerung. Wenn wir kurz wieder zum Fußball zurück gehen ist vor dem Spiel der Ablauf immer ähnlich. Gemütliches Treffen. Umziehen. Langsam raus erster lockerer Durchgang. Danach meist etwas intensiver, so dass man pünktlich zum Spielstart bei 100% angelangt ist.
  6. Glaube vs. Zweifel: Ein Tipp der für einige vielleicht fies klingt, aber der unverzichtbar ist. Psychologische Kriegsführung. Wie sagt man so schön. “Mit breiter Brust voran gehen!” Und genau das kann dir Prozente geben – eine stolze Haltung – und gleichzeitig dem Gegner oder Gegenüber Prozente nehmen. Doch Achtung, auch der Gegenüber ist sich dessen sicher bewusst.
  7. Mach dich vertraut: Natürlich kann man sich bis zum letzten Moment vor dem Spiel oder Kampf in den Kabinen verstecken. Oder du nutzt die Zeit und gehst schon früher raus und machst dich vertraut mit der Umgebung. Atmest die Atmosphäre und nimmst sie auf. Du kannst zu einem Bewerbungsgespräch “Just in Time” kommen oder du besuchst die Location vorher schon mal oder simulierst zu Hause schon mal das Gespräch mit Freunden oder Bekannten. Je vertrauter die Situation desto weniger erschlagen dich dann die Eindrücke im entscheidenden Moment.
  8. Think positive: Natürlich läuft nicht immer alles wie geplant. Jetzt kann man den Kopf hängen lassen, ihn in den Sand stecken ODER du fokussierst dich weiter auf das gute und arbeitest hart an dir. Ich weiß schon gar nicht mehr wie viele Türen mir zugeschlagen wurden in meiner Laufbahn. Doch schließt sich eine Tür öffnet sich die nächste, die man vorher nicht mal gesehen hatte. Die vielleicht auch schöner ist und besser zu dir passt. Es ist alles nur eine Frage der Sichtweise. Und die bestimmst DU! Denk nur immer daran egal ob gut oder schlecht. Die Münze hat immer zwei Seiten, wie du sie bewertest hängt von Dir ab!
  9. Aufstehen: Eben habe ich schon geschrieben, dass sich mir unzählige Türen geschlossen haben. Das ich unzählige Niederlagen erlitten habe und oft gehört habe “Das kannst du nicht!” Dann heißt es eben wieder von vorne beginnen, noch härter arbeiten und immer daran denken “Warum mache ich das? Was ist mein Ziel?” und dann richtest du dein Kopf gerade, setzt ein Lächeln auf putzt deine Krone und eroberst die Welt. EASY!
  10. Back on the Road: Du bist einmal vom Weg abgekommen? Du hast eine bittere Niederlage eingesteckt. Dann wie in Punkt 9 erwähnt direkt wieder ran an die Arbeit. Willst du etwas wirklich hält dich auch eine Verletzung nicht auf und du kommst gestärkt wieder daraus. Du bist einmal KO gegangen? Dann direkt in den nächsten Kampf ohne Angst vor einem KO. Rein da und dann selber den Gegenüber auf die Bretter schicken. Du bist hier der Rennfahrer, du bestimmst die Rennstrecke und wohin dein Weg dich führt!

Ich hoffe ich konnte mit den Tipps einigen helfen, falls noch Fragen sind nur zu jeder Zeit gerne per Kommentar, E-Mail oder auf Twitter, Facebook, Instagram (Links dazu überall hier zu finden)

Nun aber frohes mentales Training und viel Spaß in den neuen Höhen.

Viele Grüße Euer Marcel Hanke – Personal Trainer

Bewegung ist ESSENTIELL nicht Optional

Ido Portal Zitat zur Bewegung

Lange Zeit nichts gehört und geschrieben. Lag aber daran, dass meine letzten Wochen sehr bewegt waren. Aber heute kehrt der Montags Beitrag mal wieder zurück, wir bringen also auch hier wieder Bewegung ins Spiel.

Bewegung ist Essentiell!

Und ja wie Ihr merkt – dreht sich heute alles um Bewegung. Ein Thema das mir schon lange im Kopf liegt und dort immer wieder in den Vordergrund gerückt wird. Ich brauche dazu sprichwörtlich nur für die Tür zu gehen, schon dauert es nicht lange – bis ich es wieder denke. Bewegung ist ESSENTIELL und NICHT Optional. Aber in der heutigen Zeit vergessen das leider immer mehr. Bewegung wird immer seltener. Und immer seltener werden Gelegenheiten zur Bewegung genutzt – eben möglichst keine Bewegung machen zu müssen.

Auto für nur 10m Strecke..

Als einprägenstes Beispiel, kann ich immer wieder nur den Nachbarn erwähnen der früher 10m mit dem Auto gefahren ist um von seiner Haustür zum Zigarettenautomat und zurück zu kommen. Mal ganz abgesehen davon, dass der Sprit vermutlich teurer ist als alles andere, muss ich mir immer an den Kopf fassen bei sowas. Ich meine es ist vollkommen okay, wenn nicht jeder so ein “Freak” ist wie ich und alles unter 6km am liebsten immer zu Fuß erledigt. Aber liebe Leute, hier und da mal das Auto stehen zu lassen und ein bisschen Bewegung in den Alltag zu bringen schadet echt nicht.

Bewegung in Deutschland

Ganz im Gegenteil. Wir wissen ja das circa 60% der deutschen sich quasi gar nicht sportlich betätigen. Dann gibt es von den restlichen 40% Menschen die zwar Sport betreiben, aber auf einem sagen wir mal überschaulichen Niveau. Das wäre soweit alles kein Thema, wenn man sich dafür im Alltag entsprechend mehr Bewegen würde. Aber wie Eingangs erwähnt, ist das nun nicht auch unbedingt der Fall. Aber unser Körper brauch die Bewegung, genauso wie er den “Benzin” zur Bewegung (also Essen, Trinken und Schlaf) brauch. Bekommt der Körper diese nicht, macht es sich früher oder später bemerkbar! Die Gelenke machen Probleme, immer öfters kann man den Anforderungen des Alltags nicht mehr standhalten, immer mehr Menschen bekommen Haltungsschäden. Immer mehr Bandscheibenvorfälle und Ganzkörperbandagen schon bei Jugendlichen.

Ich könnte da noch endlos weiter machen, aber ich denke Ihr habt es verstanden wie wichtig AUSREICHEND Bewegung ist. Wenn wir uns genug bewegen, füttern wir damit unsere Gelenke. Also ist die Bewegung quasi das Essen nur für die Gelenke. Und heutzutage achten ja so viele so haargenau auf Ihre Ernährung und sind da (teilweise) viel zu wissenschaftlich. Nur wieso überträgt man das ganze nicht auf seinen Körper bzw. auf das was man nicht unbedingt sieht mit den Gelenken?

Fangt im Alltag mit Bewegung an!

Man muss dazu auch keine Marathons laufen. Nur in Arbeitspausen vielleicht statt weiter am PC zu hocken, einfach mal eine kleine Runde drehen. Und eben nicht die 15m mit dem Auto, sondern mal zu Fuß nehmen. Anzeichen das etwas nicht stimmt sendet der Körper ja genug. Wieso sonst tun plötzlich nach 3h sitzen in der selben Position die Knochen weh? Weil dein Körper dir sagen möchte. “Hallo Hallo du da! Ihr könnte was böse enden, wenn wir uns nicht bald bewegen.” Oftmals bewegt man sich dann, aber brauch man echt erst immer Schmerzen oder Verletzungen um damit anzufangen, auf sich zu achten und sich etwas gutes zu tun?

Heutzutage gibt es so hervorragende Erkenntnisse in Sachen Körper. Wir haben durch viele Geräte, Studien und Einrichtungen Möglichkeiten uns Fit, beweglich und gesund zu halten. Unsere Großeltern im Vergleich haben darüber nicht nachdenken dürfen. Die hatten die Möglichkeiten nicht, aber sind dennoch meistens recht agil im Alter. Willst du bis ins hohe Alter beweglich und Fit bleiben, solltest du schon jetzt anfangen etwas dafür zu tun. Orientiere dich nicht an anderen, die sich noch weniger Bewegen als du. Klar ist aller Anfang schwer, aber aus eigener Erfahrung kann ich sagen es ist so viel angenehmer, wenn man seine eigenen Grenzen nach oben setzt. Beenden möchte ich das ganze mit DEM Movement Spezialisten der Neuzeit IDO PORTAL:

MOVE! Because you can. If you won’t – tomorrow you might not able to. MOVE!

Ido Portal – http://www.idoportal.com/

Verletzungen

Verletzung - Marcel Hanke Personal Trainer

Wieder mal Montag. Wieder mal Zeit für ein neues Thema. Und irgendwie kam mir das Thema Verletzungen in den Sinn. Letzte Woche schrieb ich noch über das Thema Muskelaufbau und was dafür nötig ist – heute widme ich mich dem Thema. Verletzt und nun?

Ich selber war jetzt schon das ein oder andere mal verletzt. Oft durch den Sport, aber auch schon mal im normalem Alltag gab es die eine oder andere Verletzung. Bis ich 23 Jahre war, war meine schlimmste Verletzung gefühlt Nasenbluten oder der böse Schrank der einem Nachts nicht bescheid sagt, dass er dort steht. Dann kam mit einem Kreuzbandriss die erste schlimmere Verletzung und durch meine Unerfahrenheit und Druck von außen, hab ich zu früh wieder mit dem Sport angefangen und so meinem Körper nie die Möglichkeit gegeben wirklich auszuheilen. Es dauerte nicht lang, bis ich mich das nächste mal wieder verletzte. Wieder am Knöchel.

Verletzung - Marcel Hanke Personal Trainer
Verletzung

Daher kann ich folgendes schon mal sagen. Glaub mir ich weiß, wie es ist verletzt zu sein. Und ich weiß auch wie es ist sich wieder Fit zu machen. Und das stolze Gefühl nach der Heilung wieder voll mitwirken zu können. Einfach grandios. All die Stunden Schweiß und Blut, die man aufwandte um wieder Fit zu werden – für die Arbeit, für das Hobbie oder einfach für den Alltag. Es gibt zahlreiche Verletzungen, daher halte ich das ganze hier noch allgemein. Aber für jede Verletzung kann ich dir die ZWEI folgenden Tipps mitgeben:

a) Ja so ein Rückschlag mag frustrierend sein. “Schon wieder verletzt das gibt es doch einfach nicht…” verliere trotzdem nicht den Glauben an dich und DEINEN Körper. Rufe dir noch mal in Erinnerung. Für was machst du das. Warum machst du das? Verletzt beim Sport? Warum hast du Sport gemacht? Achso es ist dein großes Hobbie und macht Spaß. Na worauf wartest du. ARBEITEN, ARBEITEN und nochmal ARBEITEN um wieder FIT zu werden. BELIEVE IN YOU! Und auch wenn es eine Phrase ist: COME BACK STRONGER! Auch helfen Gespräche mit Menschen aus deinem Umfeld, mit Mannschaftskamerade, mit Leidensgenoßen. Bleib auf jeden Fall am Ball und friss den eventuellen Frust nicht in dich hinein. Teil dich mit.

b) Lerne auf deinen Körper zu hören! Das ist wohl der wichtigste Tipp überhaupt. Mit einem guten Gefühl für seinen Körper kann man nämlich auch Verletzungen vorbeugen. Was kannst du deinem Körper zumuten. Wann gibt er dir Zeichen, dass etwas nicht ganz richtig ist? Ich habe oben ja schon geschrieben, dass ich damals den Fehler gemacht hatte und nicht auf meinen Körper, sondern auf meinen Trainer gehört hatte und dadurch aus Fast wieder geheilt ein Zustand wurde, dem ich teilweise JETZT noch hinterher laufe. Tu dir und deinem Körper sowas nicht an. Sei klüger als ich es damals war. Klar wir brauchen heutzutage immer ECHTE KERLE, aber manchmal kann ein Zwicken ein Zeichen des Körpers sein. Hörst du nicht auf ihn wird aus einem Zwicken schnell mal ein Muskelfaseriss. Oder im Jackpotfall ein Muskelbündelriss also direkt mehere Muskelfaser. Und so kann ganz schnell aus einer Zerrung die in paar Tagen abheilt eine mit Glück Wochenlange oder auch schon mal Monatelange Verlutzungspause resultieren.

Was kann man bei einer Verletzung tun?

Ich kann es leider nicht allgemein sagen, da es viele gibt, aber eins gilt immer und spielt mit Tipp b) Hand in Hand: P-E-C-H (Pause – Eis – Compression – Hochlegen) je nach Verletzung ist die PECH Regel natürlich abzuwandeln nicht immer ist kühlen das optimale. Aber gerade die Pause solltet ihr eurem Körper geben, es ausheilen lassen und dann wieder stärken und spätestens ab da mehr Wert auf die Punkte Warm-Up und Präventation legen!

Wie kann man Verletzungen vorbeugen?

Auch da kann ich es nur allgemein sagen. Klar ist die meisten Unfälle passieren ja immer noch da wo man am wenigsten damit rechnet. Zu Hause. Darauf möchte ich aber nicht unbedingt eingehen. Viel mehr möchte ich meinen Fokus nun auf den Fitnesssport legen. In meiner Zeit im Fitnessstudio habe ich mind. 85% der Menschen dabei beobachten können, wie sie ins Studio kommen. Sich nicht mal aufwärmen und direkt anfangen mit schweren Gewichten zu hantieren. Wundert einen da echt eine erhöhte Verletzungsgefahr? Also Punkt eins. Auch wenn es niemand gerne mag. Denkt an das warmmachen. Ein ordentlich Warm-Up hilft eurem Körper enorm. Der weiß dann schon mal, dass er gleich ran muss und gefordert ist.

Je nach Wahl des Warm-Ups wird bei der wohl am meisten gewählten Warm-Up Form dem kleinen 5-15 Minütigen Cardioteil immerhin ein kleiner Muskelteil des Körpers schon mal aufgewärmt und natürlich wird euer Herz-Kreislauf System ordentlich in Schwung gebracht, was natürlich nicht das schlechteste ist. Dennoch bin ich mit dem Warm-Up nicht ganz zufrieden, denn ihr solltet vor allem immer auch eure im späteren Training beanspruchten Muskeln ordentlich aufwärmen. Dies sollte vor allem auch das warmmachen der Gelenke beeinhalten. Sei es die Gelenke kreisen zu lassen oder einfach mal alle möglichen Winkel der Gelenke durch “einfache” Bewegungen mal ein bisschen auf Vordermann zu bringen und so die Gelenkflüssigkeit schön anzuregen.

Leider hat auch dieses Aufwärmen kein guten Ruf, aber mit Gelenken die ordentlich mit Gelenkflüssigkeit versorgt werden – was in der heutigen Zeit aufgrund meheren Faktoren nicht immer optimal geschieht – kann so ein Training auch deutlich effektiver gestaltet werden und Verletzungen eben vorgesorgt werden.

Sonstige Präventationsmaßnahmen?

Was kann man sonst noch tun? Wir sind gut aufgewärmt? Dann können wir natürlich noch jederzeit KONZENTRIERT trainieren um Verletzungen vorzubeugen. Außerdem oben erwähnt. Eine gute Muskel-Geist Verbindung oder Muskelkontrolle. Wer jederzeit die trainierten Muskeln fokussiert ansteuern kann trainiert diese effektiver und realisiert eventuelle Verletzungen durch Ermüdung etc. deutlich schneller. Und zu guter letzt helfen bei vorhandenen Schwachpunkten natürlich auch entsprechende Ausrüstungen. Für die Handgelenke zb. Wristbands oder die Knöchel entsprechende Schienen etc. Jedoch sei auch gesagt und nicht zu vergessen. Das sollten nur Hilfsmittel sein und euch beim Ziel die betroffenen und “schwächeren” Partien zu stärken. Euer Ziel sollte es jederzeit sein auch ohne auszukommen und auskommen zu wollen. Sprich für die Wristbands. Trainiere deine Handgelenke. Lass sie kreisen drücke sie auf den Boden. Lass dich einfach mal so Minutenlang an der Klimmzugstange “nur” hängen. All das stärkt das Handgelenk und ist nur eines von vielen Beispielen.

Bevor wir zum Ende kommen, empfehle ich noch das Mobilty Training. Ja man macht da Verrenkungen und Bewegungen die Schmerzhaft sind, aber sie sind nur so schmerzhaft, weil man heutzutage so unbeweglich geworden ist. Über das Mobilitytraining werde ich die nächsten mal sicher auch noch mal ausführlicher Schreiben, weil das ein für mich ziemlich wichtiges Thema geworden ist.

Ich hoffe du hast auch ein paar Punkte für dich mitgenommen und wieder was gelernt. Wenn ja kannst du den Beitrag ruhig mit deinen Freunden teilen, dass ist unter diesem Beitrag ganz einfach möglich. Ansonsten wenn du noch Fragen haben solltest zu diesem Thema, oder einen Themenwunsch hast, dann schreib mir einfach an info@marcelhanke-personaltrainer.de

Vielen dank und einen schönen Montag

Mit sportlichen Grüßen

Marcel Hanke - Personal Trainer

Wie baut man Muskeln auf?

Wie baut man Muskeln auf - Mauskelaufbau

Der Muskelaufbau

Wie baut man Muskeln auf - Mauskelaufbau
Wie baut man Muskeln auf – Mauskelaufbau

Muskelaufbau? Eine einfache und doch komplizierte Frage. Denn in Sachen Fitness gibt es einige Unklarheiten und viel mehr gefährliches Halbwissen. Man baut zb. keine Muskeln auf indem man Hanteln nur anguckt und Selfies im Gym postet. Genauso wenig wie man Kondition aufbaut, indem man hübschen Jogger / Joggerinnen hinterher guckt. Ich spreche da aus Erfahrung. Doch wie baut man nun genau Muskeln auf und was gehört alles dazu?

Zuallerst natürlich helfen Hanteln auch beim Muskelaufbau. Es geht aber auch komplett ohne. Der wichtigste Punkt im Muskelaufbau heißt SUPERKOMPENSATION. Ein begriff den Du vielleicht schon ein mal gehört hast. Was bedeutet Superkompensation? Im Prinzip ist es recht einfach. Du musst einen Reiz setzen (der stark genug sein sollte) – durch welches Training auch immer. Was einem halt so am meisten Spaß macht, über Vor- und Nachteile einzelner Trainingsmethoden verfasse ich auch mal einen extra Artikel.

Nachdem du den Reiz gesetzt hat und dein Körper damit aus dem Gleichgewicht gebracht hast, versucht dieser das auszugleichen und da er raffiniert ist denkt er sich “Naja packe ich ein bisschen mehr drauf als drin war, dann passiert das nicht mehr!” Damit der Körper das machen kann, brauchen die im Training gereizten Muskeln aber auch eine Ruhepause, sonst besteht die Gefahr des Übertrainings und damit erreichst du genau das Gegenteil von dem was du eigentlich machen wolltest.

Nach der Pause, die auch nicht all zu lang sein sollte müssen natürlich wieder neue Reize gesetzt werden, die über dem vorherigen Reizen liegen sollten oder mindestens Gleichwertig. Daher ist es auch so wichtig seinen Trainingsplan ständig anzupassen oder eben auch in Bezug auf das Hanteltraining die Gewichte zu erhöhen. Andere Reize kann man durch mehr Wiederholungen, kürzere Pausen oder mehr Sätze erreichen. Oder man kombiniert alles. Wie ihr seht gibt es da viele Möglichkeiten und auch hier muss wieder jeder seine finden. Natürlich eignet sich für manche Ziele eine Methode besser als die andere, aber das wäre auch wieder ein Thema für sich.

Wie lang die Pausen sein sollten um den optimalen Effekt zu erreichen kann man NICHT pauschalisieren, auch wenn ziemlich viele das gerne machen. Aber wie gesagt im Fitnesssport gibt es viel gefährliches Halbwissen. Hier ist jeder Körper anders und auch die Faktoren, die das ganze beeinflussen sind anders. Und da wären wir wieder genau bei dem Thema des Artikels. “Wie baut man Muskeln auf?”

Denn Muskelaufbau ist für mich ein Zusammenspiel aus vier Faktoren:

  1. Training
  2. Erholung
  3. Ernährung
  4. Charakter

Das Training:

Kommen wir zum Training. Das habe ich oben ja schon angesprochen. Um Muskeln aufzubauen, müssen wir NEUE REIZE setzen. Und das immer und immer wieder. Sei es durch höhere Gewichte, mehr Wiederholungen, kürzere Pausen, mehr Sätze oder neuen Übungen und Bewegungen in Bezug auf das freie Training bzw. Gewicht mit dem eigenen Körpergewicht. Hört man hier viele Menschen heißt es immer Muskelaufbau ist 20% Training und 80% Ernährung. Dem kann ich so nicht zustimmen, da ihr oben schon vier Punkte seht und zweitens. JEDER MENSCH IST ANDERS.

Die Erholung:

Der zweite wichtige und vielleicht für die meisten DER wichtige Teil, der leider oft unterschätzt wird. Die Erholung. Ohne Erholung kein Fortschritt. Ihr solltet eurem Körper schon die Chance geben, sich an die gesetzten Reize zu gewöhnen und in Vorbeugung auf eben diese Reize dem Körper auch ermöglichen aufzubauen. Muskelfasern zu stärken und somit Muskeln aufzubauen. Was gehört alles zur Erholung? Es fängt schon direkt nach dem Training an, wo ihr dem Körper schnellstmöglich etwas gutes tun solltet indem ihr ihm eine schöne Mahlzeit spendiert. Direkt nach dem Workout kann es noch ein Whey-Shake sein, aber zwei drei Stunden später solltet ihr dann eine ausgewogene Nähr- und Proteinreiche Mahlzeit zu euch nehmen. Ein Stück vorher direkt nach dem Training helfen “kleinere” Methoden wie Stretching, Ausrollen auf der Blackroll, Wechselduschen um die Durchblutung zu fördern und so Dinge schneller ans Laufen zu bringen. Nebenbei sind alle drei erwähnten Dinge zwar “verpöhnt”, aber wer sie mal macht, weiß diese alle zu schätzen. Alles gesichert auch die Mahlzeit Stunden nach dem Training? Na dann fällt mir noch eins ein, dass man tun kann um seine Erholung zu fördern: Wenig Stress und ausreichend gesunder Schlaf. Ja auch der Schlaf ist wichtig für euer Training. Gesunder Schlaf. Gesunder Körper. Gesunder Geist und somit auch bessere Erholung und ein besseres Training. Ihr seht an der Länge des Teils – die Erholung ist sehr sehr wichtig.

Die Ernährung:

Auch die Ernährung habe ich oben kurz angeschnitten, da die vier Teilbereiche oft Hand in Hand gehen und man eben wenn man nur einen der bereiche berücksichtigt man nicht den Erfolg mit dem Training hat, den man haben könnte. Die Ernährung wird von vielen gern als WICHTIGSTES ELEMENT betitelt. Ich sehe es ähnlich, aber würde da auch kein Hexenwerk daraus machen wollen. Natürlich ist es wichtig darauf zu achten möglichst genug Proteine zu konsumieren und auf ungesunde Mahlzeiten aka. Fast Food und Co zu verzichten. Wieso den Menschen nehmen was er mag? Verzicht JEIN. Natürlich kann man mit 7 mal Pizza die Woche nicht unbedingt Punkten. Der “Trick” ist Wissen. Wenn man weiß worauf man gucken muss bei Lebensmitteln und versteht was für was zuständig ist geht es eigentlich. Genügend Proteine, vielleicht mal mehr darauf achten welche Art von Fetten das Lebensmittel enthält und ansonsten natürlich ganz wichtig versuchen den Zucker zu minimieren. Den der ist oft der Kopf des Übels. Früher hab ich mich oft über Menschen gewundert, die ein Lebensmittel 15 Minuten begutachteten. Heute mache ich das übertrieben gesagt selber aber und an mal. Klar irgendwann weiß man in und auswendig wie viel Proteine und wie viel ungesättigte Fettsäuren ein Produkt xyz enthält, aber gerade wenn man neu in der Materie ist kann das nicht schaden. Um es nicht zu wissenschaftlich zu machen. Natürlich spielen auch die Mahlzeiten an sich eine Rolle. Ist es Abwechslungsreich? Muss ich Abends nach drei Hauptmahlzeiten (Frühstück, Mittagessen und Abendessen) wirklich noch mal Schokolade essen? Kann ich stattdessen nicht vielleicht doch lieber eine kleine Schüssel Erdnüsse essen? Und sollte ich das Essen der Hauptmahlzeiten besser einteilen, so dass ich gar nicht erst Hunger bekomme? Wie viele Kalorien brauche ich eigentlich? Was ist mein Ziel? Gewichtsabnahme? Gewichtszunahme (Muskelmasse) Wer sich ein bisschen mit DEN Fragen auseinandersetzt hat meiner Meinung nach schon einen soliden Einstieg und befindet sich auf einem guten Weg sein hartes Training nicht mit der Ernährung zu “zerstören”.

Der Charakter:

Natürlich spielt auch dieser im Muskelaufbau und somit in allen Punkten oben mit rein. Was bin ich eigentlich für ein Typ? Bin ich ehrgeizig? Kann ich für meine Ziele hart arbeiten? Oder warte ich lieber bis mir etwas in den Schoss gelegt wird. Man könnte fast sagen das ohne den Punkt hier all die anderen schwierig sind. Denn man MUSS ein gewisser Typ sein sich immer und immer wieder für’s Training zu motivieren. Sich jedes mal aufs neue durch geliebte und ungeliebte Übungen quälen. Das geht alles nicht von alleine. Breche ich das Training immer wieder vorzeitig ab, weil mir das doch zu anstrengend wird? Breche ich die Erholungsphase ab, um zum fünften Tag hintereinander meinen Bizeps zu trainieren, statt ihm die wohlverdiente Pause zu gönnen und so einen Zuwachs zu ermöglichen? Schaffe ich es gewisse Sünden in meiner Ernährung zurück zu fahren und mir trotzdem ein paar Sachen zu zu gestehen? Ihr seht dieser Punkt ist für alles wichtig. Es ist aber auch der Punkt, den man selber am schwierigsten ändern kann. Entweder ist man so oder eben nicht.

Und wer nicht so ist. Wer nicht der Typ “Selbstmotivator” ist, der brauch vielleicht einen wie mich. Der andere motivieren kann, sich selbst zu motivieren. Oder es eben so aussehen zu lassen, als sei man Motiviert – Hauptsache es geht Richtung ZIEL!

Marcel Hanke – Personal Trainer

KREATIN erklärt

Kreatin

Was ist Kreatin?

Kreatin ist ein natürliches Mittel, dass in unserem Körper vorkommt und ein Grundstoff darstellt für die ATP (Adenosin Triphosphat). ATP ist der Hauptenergielieferant, für die kurze intensive Beanspruchung unserer Muskeln. Wir nehmen Kreatin normalerweise mit dem “normalem” Essen auf, denn es befindet sich in Fisch- und Fleischprodukten. Zudem gibt auch in Milch moderate Mengen und sogar in Obst und Gemüse finden sich leichte Spuren.

Wieso Kreatin als Supplement?

Wie oben beschrieben, nehmen wir es im Regelfall schon automatisch mit unseren normalen Mahlzeiten zu uns. Aber sind wir mal ganz ehrlich – esst ihr JEDEN Tag Fisch oder Fleisch? Nur als kleines Beispiel. Thunfisch enthält pro kg circa 4g. Schweinefleisch liegt bei 5g pro kg und Rindfleisch wird mit circa 4,5g pro kg gelistet. Soweit so gut. Jetzt gibt es da nur ein kleines “Problem” es ist wasserlöslich. Wieso das ein Problem ist fragst Du dich? Naja ganz einfach. Beim garren gehen dadurch große Teile der oben angegebenen Mengen aus dem jeweiligen “Träger” verloren.

Es wird empfohlen 3 bis 5g täglich einzunehmen. Wie ist egal. Wer es mit normaler Ernährung schafft. Sensationell. Aber wie oben schon ein mal gefragt: Isst du täglich Fleisch und Fisch? Und wenn ja denk daran 1kg Fleisch enthält ca. 4g wovon vieles im Garrvorgang verloren geht. Was bleibt uns also, wenn wir unseren Kreatinhaushalt normal halten wollen? Mehr Fleisch und Fisch essen am Tag oder eben mal kurz zum Pulver / Kapsel greifen. Denn ich persönlich komme nicht täglich mit meiner Ernährung auf eine ausreichende Menge.

Wirkungen von Kreatin

1.) Intensiveres Training

Wie Eingangs erwähnt brauchen wir es für den ATP Prozess. Also verbessert das Mittel die Leistungsfähigkeit unseres Körpers für kurze zeit in hochintensiven Phasen. Dadurch können wir für kurze Zeit im Training (welcher Art auch immer) mehr Gas geben und so könnte man auch sagen, dass es den Muskelaufbau unterstützt, weil wir so mehr Power haben um ein paar Zusatzeinheiten zu machen, die ohne dem extra an ATP nicht möglich gewesen wäre.

Kreatinphosphat wird verwendet um die schnell kontrahierenden Muskelfasern (Typ 11b) mit sofortiger Energie zu versorgen. Die schnell kontrahierenden Muskelfasern sind die Muskelfasern, die am meisten zur Muskelmasse beitragen. Durch die sofortige Energiebereitstellung wird verhindert, dass unsere Muskeln nicht frühzeitig ermüden.

Um es kurz zu sagen: Hierdurch können wir MEHR Wiederholungen schaffen oder “schneller” Sprinten oder eine andere sportliche (oder nicht sportliche) Tätigkeit mit mehr Energie und Kraft ausüben.

2.) Fördert und verbessert die Regeneration

Es hilft die Muskelschäden nach einer Sporteinheit zu reduzieren und die Regeneration des Muskels zu beschleunigen. Zudem hilft es das gestörte Calciumgleichgewicht nach einer intensiven Einheit schneller wieder herzustellen. Besonders bei Ausdauersportarten zeigten die Studien, dass es eine regenerative Wirkung hat und diese dort am besten anschlägt.

3.) Verbesserung der anaeroben Leistungsfähigkeit

Auch hier bewiesen zahlreiche Studien, dass bereits nach drei Tagen täglicher Einnahme bei Hochleistungssportlern das Muskelvolumen steigerte und somit Ihre Sprintleistungen deutlich steigerte.

4.) Vergrößerung des Muskelvolumens

Natürlich darf auch dieser Punkt nicht fehlen. Wie ganz oben im Text erwähnt hat es eine zellvolumisierende Wirkung. Hierdurch wird das Volumen der Muskelzellen vergrößert und aufgeblasen. Nicht nur optisch merkt man Wirkung, nein auch und fast noch wichtiger ist, dass hierdurch die Proteinsynthese angeregt wird. Wie wichtig Proteine für unseren Körper sind brauche ich an dieser Stelle glaube ich keinem erzählen.

5.) Verbesserung der (Ge-)Hirnfunktion

Erwähnte ich bereits in diesem Text irgendwann mal eine Studie? Denn eine weitere Studie belegte, dass Kreatin auch die Hirnfunktion verbessert. Dort fand man heraus das Kreatin ein extrem wirkungsvoller Neuroprotektor ist (eine Substanz die zur Erhaltung von Nervenzellen beiträgt). Es verbessert insbesondere das Kurzzeitgedächtnis und trägt dazu bei in Stresssituationen mit Zeitdruck bessere Problemlösungen zu finden, als Menschen denen es mangelt.

6.) Verbesserung der Knochenheilung

Eine weitere Studie (und ja langsam solltest du merken – Kreatin ist DAS! best erforschte Supplement auf dem Markt) belegte das Kreatin die Heilung bei Knöchenbrüchen verbessern kann und auch zur Behandlung von Osteoporose benutzt werden kann.

Wer kann also von Kreatin profitieren?

Unter Berücksichtigung der oben beschriebenen Wirkungen und Vorteile von Kreatin würden folgende Personengruppen am meisten von einer Kreatinsupplementation profitieren:

  • Bodybuilder und Kraftsportler
  • Menschen in fortgeschrittenem Alter
  • Menschen die unter neurodegenerativen Erkrankungen leiden
  • Menschen mit einem von Natur aus niedrigen Kreatinspiegel (z.B. Vegetarier, die aufgrund der geringen Kreatinmenge in ihrer Nahrung einen niedrigeren Kreatinspiegel aufweisen)

Welche Kreatinvariante?

Wie bereits erwähnt, beeinflusst die Kreatinvariante, die man verwendet, die Resultate, die man erzielen kann. Mit immer mehr unterschiedlichen Kreatinmarken von Jahr zu Jahr ist die Suche nach dem besten Kreatin eine zunehmend schwerer werdende Aufgabe. Im Folgenden werden die wichtigsten Darreichungsformen des Kreatins und ihre Unterschiede kurz beschrieben:

1.) Kreatin Monohydrat:

Kreatin Monohydrat ist die am weitesten verbreitete Form des Kreatins, die auch in den meisten Studien zu Kreatin verwendet wurde und wird. Das Kreatin ist hier an ein Wassermolekül gebunden (deshalb auch der Zusatz Monohydrat). Kreatin Monohydrat liefert 88% reines Kreatin pro Molekül. Mit anderen Worten gesagt, liefern 5g Kreatin Monohydrat dem Körper 4,4 Gramm reines Kreatin. Trotz der vielen neueren Kreatinformen auf dem Markt ist Monohydrat immer noch das meistverkaufte Kreatinprodukt, was auch daran liegen könnte, dass es die billigste Kreatinvariante darstellt.

2.) Micronized Kreatin:

Im Grunde genommen ist Micronized Kreatin (was ungefähr so viel heißt wie ultrafeines Kreatin) nichts anderes als Kreatin Monohydrat. Der Unterschied zum normalen Monohydrat liegt darin, dass die Partikelgröße des Micronized Creatins ungefähr zwanzigmal kleiner ist, als bei normalem Monohydrat. Hierdurch wird eine größere Oberfläche erreicht und das Kreatin wird besser vom Körper aufgenommen. Weiterhin wird von weniger Magenproblemen als beim normalen Monohydrat berichtet und auch das unerwünschte Aufschwemmen – einer der Nachteile des Monohydrats – soll weniger ausgeprägt sein. Es wird angenommen, dass Micronized Kreatin im Vergleich zu Kreatin Monohydrat einen höheren Reinheitsgrad hat, da es zusätzliche Verarbeitungsschritte durchläuft.

3.) Kreatincitrat:

Kreatincitrat ist nichts anderes als normales Kreatin, an welches ein spezielles Molekül gebunden wurde, um die Aufnahme im Körper zu verbessern. Diese Kreatinvariante löst sich gut in Wasser, hat aber nur einen Kreatingehalt von 40%. Abgesehen davon ist Kreatincitrat sehr teuer. Ein Vorteil liegt jedoch darin, dass es bei Anwendern mit empfindlichem Magen erheblich weniger Magenprobleme verursacht als Kreatin Monohydrat.

Ist Kreatin schädlich oder gefährlich?

Lange Zeit hatte Kreatin einen sehr schlechten Ruf und galt als gefährlich. Aber mittlerweile ist Kreatin dasam meisten untersuchte Supplement und daher kann man mittlerweile sagen: NEIN eine Einnahme von Kreatin ist nicht schädlich und auch nicht gefährlich! Ganz im Gegenteil sogar in einer Studie mit Footballspielern aus den USA fand man heraus, dass sie Spieler die während des Testzeitraums Kreatin einnamen nicht nur WENIGER Krämpfe, Zerrungen und Muskelverspannungen  – nein sie wurden auch seltener krank und erlitten weniger Verletzungen.

Nichts desto trotz sollte man natürlich einige Dinge beachten. Das wichtigste dabei ist. GENÜGEND TRINKEN! 

FAZIT

Früher kannte man die Vorteile von Kreatin nur in Bodybuildern Kreisen. Heutztage kommen immer mehr Sportler auf Kreatin und dessen positive Wirkung. Aber auch für andere Zielgruppen, wie man oben lesen konnte lohnt sich Kreatin durchaus. Kreatin ist bestens bekannt und erforscht und zudem preislich ein Supplement das sich wohl jeder leisten kann. Auch die Einnahmemenge liegt niederiger als zB. bei Whey-Proteinen. Wer sich also was gutes tun möchte, und von sich selber weiß nicht genügend Fisch oder Fleisch zu sich nehmen zu können – für den ist Kreatin sicher eine sehr gute Wahl. Mittlerweile gibt es bei Kreatin genau wie bei Whey zahlreiche Firmen / Geschmacksrichtungen und somit kann jeder seinen Favorit finden. Doch wie oben eingangs erwähnt. Wer mit der normalen Ernährung nicht zu viel falsch macht, muss nicht unbedingt auf Kreatin zurück greifen.

Was ich euch auf keinen Fall vorenthalten möchte ist die Tatsache, dass trotz der ganzen Studie Kreatin bei vielen anders wirkt. Bis heute konnte keine Studie herausfinden, wieso Kreatin bei den meisten Menschen wirkt und bei einem kleinen Anteil absolut keine Auswirkung hat.

Abschließend bleibt zu sagen, dass gegen Kreatin nicht viel spricht und man mit Kreatin als Supplement nicht viel falsch machen kann.