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Intensitätstechniken im Home Workout

Intensitätstechniken im Home Workout

Home Workouts bleiben aktuell (leider) das Maß aller Dinge für viele von uns. Da nicht jeder das passende Trainings Equipment zu Hause haben, trainieren viele mit Ihrem eigenen Körpergewicht. Anders als beim Trainieren mit Hanteln oder an Maschinen, kann man beim Bodyweight Training nicht einfach eine Hantelscheibe drauf legen. Also bleibt uns nur das ändern der Schwierigkeit, wenn wir die Übung als zu leicht / schwer finden.

Intensitätstechniken im Fitnessbereich beantworten und helfen uns vor allem mit einer Frage, die aber nur die wenigsten nachgehen.

Wie können wir die Trainingsform so anpassen, dass sie perfekt zum Leistungsniveau des Athleten passt, um ihm eine Herausforderung OHNE Überforderung zu bieten?

Die Herausforderung ist in dem Fall der Muskelreiz den wir bewusst erreichen wollen. In den meisten Fällen und als Grundregel kann man davon ausgehen das dieser Bereich bei 8-12 Wiederholungen liegt in denen der Muskel so erschöpft sein sollte das man keine weitere Wiederholung mehr schafft. Kommen wir nun also zu den Intensitätstechniken um den optimalen Muskelreiz zu erreichen nach beiden Seiten hin. Erklären möchte ich das ganze mit einem Beispiel zu jeder Methode und zwar der wohl bekanntesten Übung für zu Hause – der Liegestütze.

1.) Intensitätstechnik – die Hebelwirkung

Hierzu sollte man sich merken: “Verändere den Körperschwerpunkt so, dass auf den mit der Übung zu trainierenden Muskel so viel Gewicht lastet, wie du für einen guten Trainingsreiz benötigst.”

Nun zum Beispiel der Liegestütze. Die findet normalerweise direkt am Boden statt. Anfänger werden jedoch Probleme haben direkt auf die 8-12 Wiederholungen zu kommen. Und für Fortgeschrittene ist es trotz sauberer Technik (und die sieht man leider bei Liegestützen VIEL ZU SELTEN) zu einfach auf die Wiederholungen zu kommen. Heißt für die Anfänger eher die Hände erhöhen und für die Fortgeschrittenen eher die Füße erhöhen. Wer wirklich erst anfängt ruhig erst mal an der Wand mit etwas Abstand von dort “Liegestütze” machen und dann Schritt für Schritt sprichwörtlich auf den Boden der Tatsachen arbeiten.

2.) Time under Tension

Merksatz: “Verändere das Tempo der Übungsausführung soweit, dass du die zeit unter Spannung so gestaltest, dass du einen guten Trainingsreiz setzen kannst.”

Wieder zu unserem Beispiel der Liegestütze. Normalerweise machen wir die so, dass wir schnell runter gehen und uns dann schnell wieder nach oben drücken. Wer es nun schwerer haben will, kann die exzentrische Bewegungsphase verlängern. Was passiert wenn wir zum Beispiel 3 Sekunden oder später 6 Sekunden brauchen auf den Weg nach unten? Das ganze kann natürlich beliebig gesteigert werden.

Wem das immer noch zu leicht ist der kann sepzifischer werden und gezielter trainieren. Heißt:

  • konzentrisch: vom Boden hochdrücken (Trizeps arbeitet konzentrisch)
  • exzentrisch: absenken zum Boden (Trizeps arbeitet exzentrisch)
  • isometrisch: Position halten also die Liegestützposition kurz vor Bodenkontakt halten für 10, 20, 30, 60… Sekunden und so weiter.

Warum ist das jetzt wichtig verschiedene Abläufe der Liegestütze einzeln zu trainieren? Damit Anfänger sich langsam ran arbeiten an die einzelnen Abläufe und Ihre Muskeln sich an die Bewegung gewöhnen und die erforderliche Kraft dafür aufbauen. Zudem gilt in etwa:

  • EINE konzentrische Wiederholung entspricht in etwa
  • ZWEI Sekunden isometrischer Muskelarbeit und
  • DREI Sekunden exzentrischer Muskelarbeit

Das heißt kurz gefasst exzentrische Übungen sind weitaus einfacher als konzentrische Übungen.

3.) Range of Motion (RoM)

Merke: “Führe die Bewegungen immer im vollem Bewegungsumfang der ausführenden Gelenke durch, es sei denn du willst dir die Übung erleichtern.”

Denk daran, dass die Liegestütze nicht nur dein Ellenbogengelenk umfasst. Beim Hochdrücken drückst du dich zum Beispiel auch aus den Schultern heraus, beim Absenken berührt die Brust kurz den Boden. Beim Bodyweight Training geht es mir deshalb auch immer darum, dass du deinen Körper in seinem ganzen Bewegungsumfang gut nutzen kannst. Denn das ist dann immer auch Gelenkshygiene.

USE IT OR LOSE IT!

Dieser Satz gilt nicht nur für unseren Kopf und den Muskeln, sondern auch für unsere Gelenke. Nutzen wir nicht regelmäßig den vollen Bewegungsumfang verkümmert das Gelenkund kann früher oder später Schmerzen mit sich bringen.

4.) Einseitigkeit

Damit meine ich jetzt ausnahmsweise nicht den einseitigen Trainingsplan, der mehr Abwechslung brauch. Sondern wirklich die Einseitigkeit.

Merke:Führe Übungen einseitig aus um sie zu erschweren. Beginne langsam Schritt für Schritt damit dein Körpergewicht langsam auf eine Körperseite zu verlagern, bis du die zweite Extremität zur Unterstützung ganz weglassen kannst.”

Zu unserem Beispiel wieder. Die Liegestütze einarmig auszuführen schaffen auf Anhieb natürlich die wenigsten. Auch einen sauberen “Archer PushUp” schaffen auch nicht alle beim ersten mal. Daher kann man sich langsam zum Archer Pus-Up hinarbeiten indem man einen Arm auf einen Ball legt und dann eine normale Liegestütze macht.

5.) Trainingsmethoden

Merke: “Wähle Trainingsmethoden passend zu deinen Zielen aus und setze sie so ein, dass sie dich dabei unterstützen, stets herausgefordert, aber nie überfordert zu sein.”

Trainingsmethoden gibt es allerlei und während ich diesen Artikel schreibe, könnten schon wieder drei neue “erfunden” wurden sein. Um die bekanntesten aber einmal vor zu stellen.

  • Supersatz: Kurz gesagt ist ein Supersatz eine Methode in der du zwei Übungen für EINE Muskelgruppe direkt hintereinander OHNE (unnötige) Pause durchführst. Trainingstechnisch heißt das mit unserem Beispiel der Liegestütze – erst eine schwere Variante mit zb. erhöhten Beinen durchführen (max. 6 Wdh.) und dann direkt “normale” Liegestütze (max. 12 Wdh.) dann die kurze Satzpause je nach Fitnessstand und das ganze für 3 bis 4 Sätze je nach Volumen das benötigt wird.
  • abnehmende Sätze: Sind gut um den Muskel völlig zu verausgaben. Hierfür brauch man am besten drei verschiedene Übungsvarianten bzw. Schwierigkeiten. Zum Beispiel kann man bis zu 12 Liegestütze mit erhöhten Beinen machen. Direkt danach bis zu 12 normale Liegestütze und zum Abschluss noch mal 12 Liegestütze auf den Knien.

6.) Allgemeine Tipps

Was leider viele vergessen und wie ich im Text schon mal erwähnte: Das allerwichtigste ist immer die Form und Technik der Übung. Wir wollen kein Speedrun, wir wollen Reize setzen und dabei gleichzeitig das Verletzungsrisiko minimieren. Die letzte Wiederholung sollte nach Möglichkeit noch immer so sauber ausgeführt werden, wie die erste Wiederholung der Übung. Saubere Bewegungen, volle RoM, bewusstes Atmen, saubere Positionierung.

Was viele vor allem bei unserer Beispielübung gerne machen sind Ausgleichsbewegungen. Es gab ja mal die tolle 1000 Liegestütze in 60 Minuten Challenges auf YouTube. Davon waren maximal 10 Liegestütze auch wirklich Liegestütze. Wenn überhaupt. Damit fühlt man am Ende nur das man etwas gemacht hätte, der Trainingsreiz wurde jedoch völlig falsch gesetzt. Also lieber sauber bleiben und dafür wenigere Wiederholungen machen und dennoch am Ende mehr haben.

Wer sein Training zudem mit neuen Reizen belegen will, kann den Untergrund auch labiler machen. Liegestütze mit den Füßen auf einem Gymnastikball, so dass man zusätzlich auch noch auf das Gleichgewicht achten muss und die Tiefenmuskulatur UND die komplette Mechanik der Beweglichkeit optimal trainiert. Da freuen sich auch die Gelenke. Andere Beispiele wären zum Beispiel Squats auf einem Balance Board oder der nachgebenden Balance Pads.

Und nun viel Erfolg beim Trainieren zu Hause. Bleibt Gesund. Bleibt vernünftig, aber vor allem bleibt oder werdet so Fit wie noch nie.

 

Euer Marcel Hanke – Personal Trainer

BCBSBF Podcast 001 – Die Corona-Zeit und Ich

BCBSBF Podcast 001 - Die Corona-Zeit und Ich

Podcaster:

Marcel Hanke - Personal Trainer

Etwas geben:


Hallo,

heute widmen wir uns dem leidigen Thema der Corona-Pandemie und was es mit meinem Unternehmen und natürlich auch mit mir als Privatperson getan hat. Hört zu aus meinen Erfahrungen und lernt mit mir zusammen. Wie erging es euch?

Dazu gebe ich Euch Infos wo Ihr nähere Infos und Kontakte zu mir finden könnt. Wer mich unterstützen will kann das unten auch via Steady Link tun und bekommt so vielleicht bald mehr Folgen zu hören. BCBSBF Podcast 001 – Die Corona-Zeit und Ich weiterlesen

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Personal Training – (Neue) Preise

Personal Training Preise

Personal Training – (Neue) Preise:

Ich berate Sie sehr gerne und konzipiere nach einem Beratungstermin ein speziell auf Sie abgestimmtes Trainingskonzept. Der erste Beratungstermin und das anschließende erste Training sind gratis. Sie haben also nichts zu verlieren und können nur gewinnen. Gefällt Ihnen dann meine Beratung und das erste Training können wir gerne weitere Stunden vereinbaren.

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Mal keine Lust?

Lust und Motivation

Heute ist der große Tag. Zumindest für mich. Aber darum soll es jetzt erst einmal nicht gehen. Es ist wieder Montag und somit auch Zeit für ein neues Thema. Da noch keine Wünsche kamen, schreibe ich mal weiter fleißig nach meinem Belieben. Thema heute ist “Was kann man machen, wenn man mal keine Lust hat? Wie kann man es vielleicht auch vermeiden zu oft in solchen Situationen zu kommen?”

Wie so oft bei meinen Themen (wie zb. hier beim Thema MUSKELAUFBAU ) und in Sachen Menschen bleibt der Satz “Jeder ist anders, bei dem einem wirken die Sachen bei dem anderen nicht” aber man kann einiges tun um dem entgegen zu wirken.

Lust / Motivation & der häufigste Fehler

Der häufigste “Fehler” wieso viele Fitnessbegeisterte Ihre Lust am Fitnesssport verlieren, ist schon die falsche Zielsetzung. Entweder sind die Ziele zu unrealistisch für die Zeit oder die Leute wissen gar nicht was das für ein Ziel ist, weil ein Kumpel Ihnen das nahe gelegt hat. Oder am schlimmsten sie haben erst gar keine Ziele.

Ziele sind aber wichtig um uns zu motivieren etwas zu tun. Um am Ball zu bleiben, auch wenn es schwer wird und schwer ist. Im idealfall setzt man sich mindestens ein REALISTISCHES kurzfristige Ziel. Ein paar die auf mittellanger Zeit zu erreichen sind und ein übergeordnetes langes Ziel. Hat man sich damit beschäftigt und entsprechend aufgestellt sollte man sich natürlich auch immer auf die Ziele kontrollieren und bei erreichen direkt neue kurzfristige setzen. So das man immer etwas hat für das man hart arbeiten möchte. Daher ist dass der Teil, den viele vergessen. Was will ich eigentlich erreichen? Das können Gewichtsabnahmen, bestimmte Gewichte die man stemmen möchte, bestimmte Übungen die man erreichen will oder eben eine bestimmte Figur oder Fitness erreichen. Da sind keine Grenzen gesetzt.

Gib Ausreden keine Chance

Je nach Beruf kann es eine Überlegung Wert sein, das Training auf die frühen Morgenstunden zu legen. Ja das klingt am Anfang seltsam. Morgens da ist man doch noch so müde und allgemein wollen wir doch alle am liebsten im Bett bleiben. Aber unser Körper gewöhnt sich schnell daran. Ein bisschen Mobility vor dem Warm-Up dann vernünftig warm machen und zum Schluss “GIB IHM!” 😀 Euer Körper gewöhnt sich wie gesagt schnell daran und wenn Ihr die Tipps zur Regeneration beherzigt habt ihr nach dem frühen Workout sogar auf Arbeit mehr Power als an “normalen Tagen”. Aber wieso das ganze besser vor der Arbeit gemacht werden sollte? Wie oft hast du dir schon vorgenommen “Nach der Arbeit heute mache ich Sport!” hattest dann auf der Arbeit mehr Stress als erwartest und sagt Abends dann “Naja morgen nach der Arbeit mach ich Sport heute bin ich zu kaputt…” und wie viele Tage / Wochen / Monate später ist es denn geworden?

Also sei clever. Sei smart und verlege das Training dahin wo du weniger Ausreden finden kannst. Wo dein Schweinehund der auf sowas wartet nicht die Chance hat zu agieren.

Belohn dich selber

Zu guter Letzt solltest du dich selbst auch belohnen. Schließelich ist es wirklich harte Arbeit die wir uns da meistens freiwillig antun. Also belohn dich. Mich leckerem Essen (das dein Ziel nicht im Wege steht) oder wenn doch dann eben beim nächsten Tag doppelt so viel Gas beim Training.

It doesn’t have to be fun – to be fun!

Da wären wir am Schlusspunkt der gleichzeitig auch mit Punkt 1 einhergeht. Faslche Zielsetzung. Fitnesssport und allgemein Fitness MUSS nicht immer Spaß machen. Ich muss nicht immer Spaß beim Training haben. Wer das glaubt, hält natürlich nicht lange durch. Denn Training macht nicht immer Spaß. Jeder hat mal Tage an denen selbst sein liebstes Hobbie keinen Spaß macht. Tage an denen Übungen kommen, die man gar nicht mag. Aber wenn man sich dadurch kämpft für eben ZIELE die man hat, dann kann einen fast nichts stoppen und man kann regelmäßig Sport treiben ohne die Lust daran zu verlieren!


Dir nun viel Spaß beim trainieren und bis nächsten Montag! Wenn du Fragen oder ein Wunschthema hast, schreibe gerne hier einen Kommentar, oder auf den Social Media Kanälen ruhig eine Nachricht egal, wo du diesen Beitrag hier aufgeschnappt hast.

Dein Marcel Hanke – Personal Trainer

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KREATIN erklärt

Kreatin

Was ist Kreatin?

Kreatin ist ein natürliches Mittel, dass in unserem Körper vorkommt und ein Grundstoff darstellt für die ATP (Adenosin Triphosphat). ATP ist der Hauptenergielieferant, für die kurze intensive Beanspruchung unserer Muskeln. Wir nehmen Kreatin normalerweise mit dem “normalem” Essen auf, denn es befindet sich in Fisch- und Fleischprodukten. Zudem gibt auch in Milch moderate Mengen und sogar in Obst und Gemüse finden sich leichte Spuren.

Wieso Kreatin als Supplement?

Wie oben beschrieben, nehmen wir es im Regelfall schon automatisch mit unseren normalen Mahlzeiten zu uns. Aber sind wir mal ganz ehrlich – esst ihr JEDEN Tag Fisch oder Fleisch? Nur als kleines Beispiel. Thunfisch enthält pro kg circa 4g. Schweinefleisch liegt bei 5g pro kg und Rindfleisch wird mit circa 4,5g pro kg gelistet. Soweit so gut. Jetzt gibt es da nur ein kleines “Problem” es ist wasserlöslich. Wieso das ein Problem ist fragst Du dich? Naja ganz einfach. Beim garren gehen dadurch große Teile der oben angegebenen Mengen aus dem jeweiligen “Träger” verloren.

Es wird empfohlen 3 bis 5g täglich einzunehmen. Wie ist egal. Wer es mit normaler Ernährung schafft. Sensationell. Aber wie oben schon ein mal gefragt: Isst du täglich Fleisch und Fisch? Und wenn ja denk daran 1kg Fleisch enthält ca. 4g wovon vieles im Garrvorgang verloren geht. Was bleibt uns also, wenn wir unseren Kreatinhaushalt normal halten wollen? Mehr Fleisch und Fisch essen am Tag oder eben mal kurz zum Pulver / Kapsel greifen. Denn ich persönlich komme nicht täglich mit meiner Ernährung auf eine ausreichende Menge.

Wirkungen von Kreatin

1.) Intensiveres Training

Wie Eingangs erwähnt brauchen wir es für den ATP Prozess. Also verbessert das Mittel die Leistungsfähigkeit unseres Körpers für kurze zeit in hochintensiven Phasen. Dadurch können wir für kurze Zeit im Training (welcher Art auch immer) mehr Gas geben und so könnte man auch sagen, dass es den Muskelaufbau unterstützt, weil wir so mehr Power haben um ein paar Zusatzeinheiten zu machen, die ohne dem extra an ATP nicht möglich gewesen wäre.

Kreatinphosphat wird verwendet um die schnell kontrahierenden Muskelfasern (Typ 11b) mit sofortiger Energie zu versorgen. Die schnell kontrahierenden Muskelfasern sind die Muskelfasern, die am meisten zur Muskelmasse beitragen. Durch die sofortige Energiebereitstellung wird verhindert, dass unsere Muskeln nicht frühzeitig ermüden.

Um es kurz zu sagen: Hierdurch können wir MEHR Wiederholungen schaffen oder “schneller” Sprinten oder eine andere sportliche (oder nicht sportliche) Tätigkeit mit mehr Energie und Kraft ausüben.

2.) Fördert und verbessert die Regeneration

Es hilft die Muskelschäden nach einer Sporteinheit zu reduzieren und die Regeneration des Muskels zu beschleunigen. Zudem hilft es das gestörte Calciumgleichgewicht nach einer intensiven Einheit schneller wieder herzustellen. Besonders bei Ausdauersportarten zeigten die Studien, dass es eine regenerative Wirkung hat und diese dort am besten anschlägt.

3.) Verbesserung der anaeroben Leistungsfähigkeit

Auch hier bewiesen zahlreiche Studien, dass bereits nach drei Tagen täglicher Einnahme bei Hochleistungssportlern das Muskelvolumen steigerte und somit Ihre Sprintleistungen deutlich steigerte.

4.) Vergrößerung des Muskelvolumens

Natürlich darf auch dieser Punkt nicht fehlen. Wie ganz oben im Text erwähnt hat es eine zellvolumisierende Wirkung. Hierdurch wird das Volumen der Muskelzellen vergrößert und aufgeblasen. Nicht nur optisch merkt man Wirkung, nein auch und fast noch wichtiger ist, dass hierdurch die Proteinsynthese angeregt wird. Wie wichtig Proteine für unseren Körper sind brauche ich an dieser Stelle glaube ich keinem erzählen.

5.) Verbesserung der (Ge-)Hirnfunktion

Erwähnte ich bereits in diesem Text irgendwann mal eine Studie? Denn eine weitere Studie belegte, dass Kreatin auch die Hirnfunktion verbessert. Dort fand man heraus das Kreatin ein extrem wirkungsvoller Neuroprotektor ist (eine Substanz die zur Erhaltung von Nervenzellen beiträgt). Es verbessert insbesondere das Kurzzeitgedächtnis und trägt dazu bei in Stresssituationen mit Zeitdruck bessere Problemlösungen zu finden, als Menschen denen es mangelt.

6.) Verbesserung der Knochenheilung

Eine weitere Studie (und ja langsam solltest du merken – Kreatin ist DAS! best erforschte Supplement auf dem Markt) belegte das Kreatin die Heilung bei Knöchenbrüchen verbessern kann und auch zur Behandlung von Osteoporose benutzt werden kann.

Wer kann also von Kreatin profitieren?

Unter Berücksichtigung der oben beschriebenen Wirkungen und Vorteile von Kreatin würden folgende Personengruppen am meisten von einer Kreatinsupplementation profitieren:

  • Bodybuilder und Kraftsportler
  • Menschen in fortgeschrittenem Alter
  • Menschen die unter neurodegenerativen Erkrankungen leiden
  • Menschen mit einem von Natur aus niedrigen Kreatinspiegel (z.B. Vegetarier, die aufgrund der geringen Kreatinmenge in ihrer Nahrung einen niedrigeren Kreatinspiegel aufweisen)

Welche Kreatinvariante?

Wie bereits erwähnt, beeinflusst die Kreatinvariante, die man verwendet, die Resultate, die man erzielen kann. Mit immer mehr unterschiedlichen Kreatinmarken von Jahr zu Jahr ist die Suche nach dem besten Kreatin eine zunehmend schwerer werdende Aufgabe. Im Folgenden werden die wichtigsten Darreichungsformen des Kreatins und ihre Unterschiede kurz beschrieben:

1.) Kreatin Monohydrat:

Kreatin Monohydrat ist die am weitesten verbreitete Form des Kreatins, die auch in den meisten Studien zu Kreatin verwendet wurde und wird. Das Kreatin ist hier an ein Wassermolekül gebunden (deshalb auch der Zusatz Monohydrat). Kreatin Monohydrat liefert 88% reines Kreatin pro Molekül. Mit anderen Worten gesagt, liefern 5g Kreatin Monohydrat dem Körper 4,4 Gramm reines Kreatin. Trotz der vielen neueren Kreatinformen auf dem Markt ist Monohydrat immer noch das meistverkaufte Kreatinprodukt, was auch daran liegen könnte, dass es die billigste Kreatinvariante darstellt.

2.) Micronized Kreatin:

Im Grunde genommen ist Micronized Kreatin (was ungefähr so viel heißt wie ultrafeines Kreatin) nichts anderes als Kreatin Monohydrat. Der Unterschied zum normalen Monohydrat liegt darin, dass die Partikelgröße des Micronized Creatins ungefähr zwanzigmal kleiner ist, als bei normalem Monohydrat. Hierdurch wird eine größere Oberfläche erreicht und das Kreatin wird besser vom Körper aufgenommen. Weiterhin wird von weniger Magenproblemen als beim normalen Monohydrat berichtet und auch das unerwünschte Aufschwemmen – einer der Nachteile des Monohydrats – soll weniger ausgeprägt sein. Es wird angenommen, dass Micronized Kreatin im Vergleich zu Kreatin Monohydrat einen höheren Reinheitsgrad hat, da es zusätzliche Verarbeitungsschritte durchläuft.

3.) Kreatincitrat:

Kreatincitrat ist nichts anderes als normales Kreatin, an welches ein spezielles Molekül gebunden wurde, um die Aufnahme im Körper zu verbessern. Diese Kreatinvariante löst sich gut in Wasser, hat aber nur einen Kreatingehalt von 40%. Abgesehen davon ist Kreatincitrat sehr teuer. Ein Vorteil liegt jedoch darin, dass es bei Anwendern mit empfindlichem Magen erheblich weniger Magenprobleme verursacht als Kreatin Monohydrat.

Ist Kreatin schädlich oder gefährlich?

Lange Zeit hatte Kreatin einen sehr schlechten Ruf und galt als gefährlich. Aber mittlerweile ist Kreatin dasam meisten untersuchte Supplement und daher kann man mittlerweile sagen: NEIN eine Einnahme von Kreatin ist nicht schädlich und auch nicht gefährlich! Ganz im Gegenteil sogar in einer Studie mit Footballspielern aus den USA fand man heraus, dass sie Spieler die während des Testzeitraums Kreatin einnamen nicht nur WENIGER Krämpfe, Zerrungen und Muskelverspannungen  – nein sie wurden auch seltener krank und erlitten weniger Verletzungen.

Nichts desto trotz sollte man natürlich einige Dinge beachten. Das wichtigste dabei ist. GENÜGEND TRINKEN! 

FAZIT

Früher kannte man die Vorteile von Kreatin nur in Bodybuildern Kreisen. Heutztage kommen immer mehr Sportler auf Kreatin und dessen positive Wirkung. Aber auch für andere Zielgruppen, wie man oben lesen konnte lohnt sich Kreatin durchaus. Kreatin ist bestens bekannt und erforscht und zudem preislich ein Supplement das sich wohl jeder leisten kann. Auch die Einnahmemenge liegt niederiger als zB. bei Whey-Proteinen. Wer sich also was gutes tun möchte, und von sich selber weiß nicht genügend Fisch oder Fleisch zu sich nehmen zu können – für den ist Kreatin sicher eine sehr gute Wahl. Mittlerweile gibt es bei Kreatin genau wie bei Whey zahlreiche Firmen / Geschmacksrichtungen und somit kann jeder seinen Favorit finden. Doch wie oben eingangs erwähnt. Wer mit der normalen Ernährung nicht zu viel falsch macht, muss nicht unbedingt auf Kreatin zurück greifen.

Was ich euch auf keinen Fall vorenthalten möchte ist die Tatsache, dass trotz der ganzen Studie Kreatin bei vielen anders wirkt. Bis heute konnte keine Studie herausfinden, wieso Kreatin bei den meisten Menschen wirkt und bei einem kleinen Anteil absolut keine Auswirkung hat.

Abschließend bleibt zu sagen, dass gegen Kreatin nicht viel spricht und man mit Kreatin als Supplement nicht viel falsch machen kann.

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Training für Vereine

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Ein Beratungstermin oder eine Demonstration der angebotenen Möglichkeiten ist für Sie kostenlos. Das Honorar für ein Trainingskonzept bzw. dessen Durchführung bemisst sich u.a. nach der Frequenz und dem Gesamtauftragsvolumen.

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Draußen heißt überall möglich und bedeutet weniger Ausreden. Wir stemmen zwar keine Gewichte, aber unser Körper ist ohnehin das beste Übungsgerät. Viele trainieren nur einzelne Muskeln, wir trainieren ganze Bereiche. Genug von stickigen und überfüllten Studios, dann trainiere doch wie ich im schönsten Studio der Welt: DRAUSSEN!

Ob du nun Fett ab- oder Muskeln aufbauen, deine Kraft verdoppeln oder deine allgemeine Fitness halten und verbessern willst – Du findest bei uns immer das passende Training für dich!